Artikel vom 27.06.2012, Druckdatum 16.01.2021

Anscheinend Einigung bei Photovoltaik-Förderung

Verschiedene Meldungen deuten darauf hin, dass sich bei der Photovoltaik Förderung eine Einigung abzeichnet. Demnach sollen die angedachten Kürzungen von mehr als 20 Prozent ab April wie geplant greifen. Auch die Regelung zur begrenzten Vergütung des erzeugten Stroms soll bleiben. Es soll aber eine neue Vergütungsklasse von 10-40 kW eingeführt werden, für die eine Vergütung von 18,5 ct/kWh vorgesehen ist. Zudem soll ein Zeitpunkt für das Ende der Vergütungszahlungen feststehen: bei Erreichen einer gesamten installierten Leistung von 52.000 MW sollen sie auslaufen, meldet IWR.

Derzeit ist von offizieller Seite (Bundesrat) allerdings noch keine Information zur endgültigen Entscheidung in Sachen Photovoltaik in Deutschland zu erhalten. Das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) und verivox berufen sich auf Aussagen von politischen Vertretern und Nachrichtenagenturen. 

Nachdem der Bundesrat die Pläne zur Kürzung der Photovoltaik Vergütung des Bundestags abgelehnt und an den Vermittlungsausschuss verwiesen hatte, hatte dieser in seiner Sitzung vom 13. Mai 2012 noch keine Einigungsvorschläge erzielen können. Das Thema war auf den heutigen 27. Juni 2012 vertagt worden. Nun soll ein Kompromiss zur weiteren Förderung der Photovoltaik in Deutschland erreicht worden sein. 

Quelle: Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR), verivox
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