Artikel vom 06.10.2011, Druckdatum 04.08.2020

SolarWorld AG: Joint Venture vergibt Auftrag zum Bau eines Silizium-Werks in Katar

Die SolarWorld AG (Bonn) will mit ihren Partnern künftig in Katar pro Jahr bis zu 8.000 Tonnen Silizium produzieren, das speziell für die Weiterverarbeitung zu Solarwafern geeignet ist. Dazu gründete SolarWorld gemeinsam mit Qatar Solar und der Qatar Development Bank das Joint Venture Qatar Solar Technologies, das nun den Auftrag zum Bau der Siliziumfabrik an den indischen Generalunternehmer Punj Lloyd Group vergeben hat.

Das 120 Hektar große Gelände, auf dem die Fabrik gebaut werden soll, befindet sich im Industriegebiet Ras Laffan nördlich der Hauptstadt Doha und wurde bereits mit Blick auf Erweiterungspotenziale ausgewählt, teilt SolarWorld in einer Pressemeldung mit. Bereits im zweiten Halbjahr 2013 soll dort mit der Produktion von hochreinem Polysilizium begonnen werden.

„Mit dem Ausbau unserer Siliziumherstellungs-Kapazitäten senken wir weiter die Kosten für sauberen Solarstrom“, sagt SolarWorld-Vorstandsvorsitzender Dr.-Ing. E. h. Frank Asbeck.

„Indem wir heute die Ressourcen unseres Landes zur Siliziumherstellung nutzen, schaffen wir die Grundlage für weitere Solartechnologien und -produkte. So tragen wir zur globalen Energiewende mit einem vielfältigen Mix Erneuerbarer Energien bei“, sagte Dr. Khalid K. Al Hajri, Vorstandsmitglied und CEO von Qatar Solar Technologies.

Das Joint Venture Qatar Solar Technologies war im Jahr 2010 gegründet worden. Als Lieferant für Technik und Anlagen wurde die Firma Centrotherm ausgewählt.

Quelle: SolarWorld AG
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