Artikel vom 05.10.2011, Druckdatum 08.08.2020

Atomkraftgegner in der Union setzen auf Ökostrom

Der Bundesverband Christliche Demokraten gegen Atomkraft (CDAK) hat sich an der Netzkauf EWS e.G. in Schönau beteiligt. Dieser lange geplante Schritt wurde durch die „CDU/CSU - Mitglieder für die Überwindung der Kernenergie“ jetzt per Handschlag und Unterschrift gegenüber Rolf Wetzel, Vorstand der Netzkauf EWS e.G. Schönau feierlich besiegelt.

CDAK-Pressesprecherin Petra Pauly: „Unsere Motivation ist klar. Wir beanstanden, dass die Abgabe strahlender Stoffe über Abluft und Abwasser von Behörden genehmigt und hingenommen wird. Üblicherweise erlaubt werden pro Jahr und Atomkraftwerk rund eine Billiarde Becquerel radioaktive Edelgase und Kohlenstoff, 50 Billionen Becquerel Tritium, 30 Milliarden Becquerel radioaktive Schwebstoffe und circa 10 Milliarden Becquerel radioaktives Jod- 131. Unsere Position ist, dass die radioaktive Verseuchung der Umgebung durch Atomkraftwerke zu unterbinden ist. Zielsetzung bei Netzkauf EWS e.G. ist, die sichere und preisgünstige Versorgung mit klimafreundlicher und atomenergiefreier Energie zu befördern.“ 

Quelle: Bundesverband Christliche Demokraten gegen Atomkraft (CDAK)
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