Artikel vom 30.09.2011, Druckdatum 23.02.2024

SOLARWATT AG meldet positiven Geschäftsverlauf im zweiten Halbjahr 2011

Trotz des weiterhin schwierigen Marktumfeldes im Bereich Photovoltaik stünden die Zeichen in der zweiten Hälfte des Jahres 2011 für die SOLARWATT AG (Dresden) auf Wachstum, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Insbesondere durch das anziehende Projektgeschäft in Italien, Frankreich und Großbritannien sowie sich durch die Energiewende in Deutschland ergebende Kooperationen zeichne sich für das Unternehmen ein gutes zweites Halbjahr ab.

„Solarwatt gehört zu den wenigen Unternehmen der Photovoltaik Branche, bei denen „made in Germany“ auch hält, was es verspricht. Unserer Strategie, beste Qualität zu liefern und ausschließlich in Deutschland zu fertigen, werden wir auch in Zukunft treu bleiben. Zudem werden wir unser Geschäft auch künftig weiter international ausbauen und konsequent in neue Märkte, Produkte und Dienstleistungen investieren“, sagt Detlef Neuhaus, Vorstand für Vertrieb und Marketing (CSO) der Solarwatt AG.

Neben einer starken Auftragslage im Ausland sieht sich die Solarwatt AG als Anbieterin innovativer Photovoltaik Komplettpakete und Energiemanagement-Systeme im Privat- und Gewerbebereich hervorragend aufgestellt. Darüber hinaus arbeitet die Solarwatt AG Unternehmensangaben zufolge bei der Ausgestaltung der Energiewende eng mit kommunalen Energieversorgern zusammen. Im August realisierte Solarwatt eine 1,3 Megawatt Photovoltaik Anlage für den Chemnitzer Energieversorger eins energie in Sachsen. Zurzeit errichtet das Unternehmen eine neun Megawatt Freiflächenanlage für den Kamenzer Energieversorger ewag, die ab November 2011 zirka 4.000 Haushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgen soll.

Das erste Halbjahr 2011 sei für die Solarwatt AG von den sich stark verändernden politischen Rahmenbedingungen geprägt gewesen, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung. Dies habe zu einer schwachen Nachfrage in den Absatzmärkten Italien, Frankreich und Deutschland geführt. Die daraus resultierenden hohen Lagerbestände hätten einen starken Preisverfall für Solarmodule zur Folge gehabt.

Ähnlich wie viele Unternehmen der Branche verzeichnete die Solarwatt AG mit rund 61 Millionen Euro einen um 51,3 Prozent niedrigeren 1. Halbjahresumsatz als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. „Mit unserem Ergebnis bewegen wir uns allerdings immer noch im oberen Drittel des Marktes. Unser solides Geschäftsmodell und eine vorausschauende Finanzierungsstrategie gewährleisten es, auch weiterhin stark am Markt vertreten zu sein. Verlässliche politische Rahmenbedingungen sollten allerdings trotzdem gegeben sein“, erläutert Dr. Jürgen Bruns, Finanzvorstand der Solarwatt AG.

Für das Gesamtjahr 2010 meldet das Dresdner Unternehmen einen Umsatz von rund 324 Millionen Euro und einem EBITDA in Höhe von 16 Millionen Euro. Der Umsatz erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 27 Prozent, das operative Ergebnis um 77 Prozent. Während das erste Halbjahr 2010 insbesondere von der Absenkung der Einspeisevergütung aus dem EEG und daraus entstandenen Vorzieheffekten geprägt gewesen sei, seien im zweiten Halbjahr vor allem das sehr stabile Fachhändlergeschäft sowie das Projektgeschäft in Tschechien und Italien ausschlaggebend für das gute Ergebnis, so das Unternehmen.

Quelle: SOLARWATT AG
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