Artikel vom 24.08.2011, Druckdatum 13.06.2024

China führt Einspeisetarife für Photovoltaik ein

Nach langer Diskussion hat die chinesische Regierung jetzt nationale Einspeisetarife für Solarstrom festgelegt. Der Schritt ist Teil der Strategie des Landes, alternative Energiequellen konsequent auszubauen. Damit will die Regierung die Abhängigkeit von Rohstoffimporten senken und Treibhausgasemissionen einsparen. Denn Chinas Energiehunger wird immer größer: Bereits heute ist die Volksrepublik nach Angaben der International Energy Agency (IEA) der größte Primärenergieverbraucher weltweit. Die IEA geht davon aus, dass Chinas Energiekonsum bis 2035 um drei Viertel zulegt.

Gleichzeitig nutzt das Land die Chance, eine eigenständige „grüne“ Industrie aufzubauen. China zählt schon jetzt zum größten Solarzell- und -Modulproduzenten und auch die chinesischen Windanlagenhersteller arbeiten sich auf der weltweiten Rangliste nach oben. Inwiefern die Solarstromtarife nun den Binnenmarkt für Photovoltaik Anlagen ankurbeln, bleibt nach Ansicht der Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing der Bundesrepublik Deutschland, Germany Trade & Invest, abzuwarten. Ausführliche Informationen zum Solar- und Windsektor in China bietet die Publikation „Branche kompakt spezial - VR China - Solarenergie und Windenergie“ unter www.gtai.de (Bestellnummer: 16334).
 
Mit der kostenlosen Reihe „Branche kompakt – Solarenergie“ und „Branche kompakt – Windenergie“ informiert Germany Trade & Invest über die Markt- und Förderstrukturen in ausgewählten Ländern und beleuchtet die Chancen für deutsche Unternehmen. Die bisher veröffentlichten Berichte finden Sie unter: www.gtai.de/branche-kompakt.

Germany Trade & Invest ist die Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing der Bundesrepublik Deutschland. Die Gesellschaft berät ausländische Unternehmen, die ihre Geschäftstätigkeit auf den deutschen Markt ausdehnen wollen. Sie unterstützt deutsche Unternehmen, die ausländische Märkte erschließen wollen, mit Außenwirtschaftsinformationen.

Quelle: Germany Trade & Invest

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