Artikel vom 11.07.2011, Druckdatum 13.07.2024

Q-Cells SE: Weiterer Weltrekord mit multikristallinem Photovoltaik-Modul

Die Q-Cells SE (Bitterfeld-Wolfen) hat zum vierten Mal in diesem Jahr einen Weltrekord erzielt. Ein multikristallines Photovoltaik Modul aus dem Q-Cells eigenen Forschungszentrum erreichte einen Modulwirkungsgrad von 18,1 Prozent bezogen auf die Aperturfläche. Das unabhängige Kalibrierungslabor des Fraunhofer Institut für solare Energiesysteme ISE in Freiburg bestätigte dieses Ergebnis. Mit diesem Rekordwirkungsgrad bricht Q-Cells seinen im Frühjahr aufgestellten Weltrekord von 17,8 Prozent und präsentiert damit erstmalig in der Branche ein multikristallines Photovoltaik Modul mit einem Wirkungsgrad von über 18 Prozent.

Beide kristallinen Weltrekord-Solarstrommodule basieren auf dem neuen Zellkonzept des Unternehmens: Q-Cells Q.ANTUM, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Eine Solarzelle auf Basis der Q.ANTUM Technologie erreichte bereits im April 2011 einen Rekordwirkungsgrad von 19,5 Prozent im Bereich großflächiger multikristalliner Solarzellen Dazu kommt ein im März unabhängig bestätigter Weltrekord Wirkungsgrad von 14,7 Prozent auf der Aperturfläche für ein Q.SMART Dünnschichtmodul von Q-Cells aus der laufenden Serienfertigung, das auf der CIGS Technologie basiert.

„Die Serie an Weltrekorden sowohl im Bereich der kristallinen Silizium- als auch der CIGS Dünnschicht-Technologie unterstreicht Q-Cells‘ Qualitätsanspruch und die technologische Spitzenposition, die wir als deutscher Hersteller in der Solarbranche haben“, betont Peter Wawer, Senior Vice President Technology der Q-Cells SE. „Die Solarmodule auf Basis des neuen Zellkonzepts Q.ANTUM werden ebenfalls alle Qualitäts- und Ertragsvorteile der Q-Cells Ertragssicherung aufweisen.“

Die Q-Cells Ertragssicherung ist Unternehmensangaben zufolge ein von Q-Cells etabliertes Qualitätssiegel, das technologische Innovationen zur Qualitätskontrolle und Ertragssicherung beinhaltet. Alle Q-Cells Solarmodule verfügen demnach über eine Anti-PID-Technologie (APT) und sind dank einer einzigartigen Hot-Spot-Protect (HSP) Qualitätskontrolle gegen Hot Spots geschützt. Sie werden außerdem mit Hilfe des Lasermarkierungsverfahrens Tra.QTM individuell codiert und können so entlang der gesamten Wertschöpfungskette rückverfolgt werden. Die Q-Cells Ertragssicherung setze auf mehr Leistung und höhere Erträge, und mache ein Investment in Q-Cells Solarprodukte damit noch attraktiver, so das Unternehmen in der Pressemitteilung weiter.

In dem multikristallinen Weltrekord Solarmodul hat Q-Cells Unternehmensangaben zufolge 60 seiner 156 x 156 Quadratmillimeter großen Q.ANTUM Solarzellen verbaut. Ausgangsmaterial für die verwendeten Solarzellen sind 180 µm dünne multikristalline Siliziumwafer, die im Q-Cells eigenen Forschungszentrum mit funktionalen Nanoschichten auf der Rückseite verspiegelt und passiviert wurden. Die neuartige Rückseitenstruktur aus dielektrischen Schichten in Kombination mit lokalen Kontakten verbessert die optischen und elektrischen Eigenschaften der Solarzelle und erzeugt eine signifikante Leistungssteigerung gegenüber der bisherigen, weit verbreiteten BSF (back surface field) Standardtechnologie, so Q-Cells. Die innovative Rückseitenstruktur eigne sich für diverse Ausgangsqualitäten des Siliziums und für sehr dünne Wafer. Damit ließen sich zukünftig weitere Kosteneinsparungen in der industriellen Fertigung realisieren, so Q-Cells in der Pressemitteilung abschließend.

Unterstützt wurden die Entwicklungsarbeiten laut Q-Cells unter anderem mit Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt sowie des Bundes.

Quelle: Q-Cells SE
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