Artikel vom 24.03.2011, Druckdatum 16.04.2024

Geschäftsbericht 2010: aleo solar AG bestätigt Zahlen

Die aleo solar AG bestätigt mit dem heute vorgelegten Geschäftsbericht 2010 die bereits vorläufig gemeldeten Zahlen. Der Umsatz stieg demnach um 47,2 Prozent auf 553,5 Millionen Euro (2009: 376,1 Millionen Euro). Das EBIT erhöhte sich deutlich auf 43,0 Millionen Euro (2009: 16,0 Millionen Euro). Das Unternehmen rechnet aufgrund teilweise einschneidender Absenkungen von Einspeisetarifen mit härter umkämpften Photovoltaik Märkten. Dennoch erwarte man für 2001 mindestens 560 Millionen Euro Umsatz und eine solide EBIT-Marge.

Die EBIT-Marge fiel mit 7,8 Prozent (2009: 4,3 Prozent) sehr solide aus, so das Unternehmen in seiner Pressemitteilung. Das Ergebnis je Aktie stieg auf 2,41 Euro (2009: 0,78 Euro).

Die Werke der aleo solar AG waren demnach im Jahr 2010 voll ausgelastet: So konnte die Produktion von Solarmodulen mit 267 Megawatt gegenüber dem Vorjahr (2009: 139 Megawatt) nahezu verdoppelt werden. Mit dem im Jahr 2010 begonnenen Ausbau der Produktionskapazität von 250 auf 390 Megawatt bis zum Ende des Jahres 2011 legt die aleo solar AG derzeit die Grundlage für weiteres Wachstum.

Während das erste Halbjahr 2010 infolge der Novellierung des Erneuerbare-Energien- Gesetzes von Vorzieheffekten und starken Umsätzen in Deutschland geprägt war, erzielte die aleo solar AG im zweiten Halbjahr mehr als die Hälfte des Umsatzes im Ausland. Im Gesamtjahr wurden 35,8 Prozent (2009: 22,7 Prozent) im internationalen Geschäft erwirtschaftet, das Gros davon in Italien, Frankreich und Griechenland.

„Das zeigt, wie erfolgreich wir unsere Strategie der Internationalisierung umsetzen konnten“, sagt York zu Putlitz, Vorstandsvorsitzender und Finanzvorstand der aleo solar AG. „Wir wollen unser Geschäft im Jahr 2011 konsequent international ausbauen. Künftig werden wir verstärkt außerhalb Europas aktiv sein.“ Weltweit bestehen bereits Vertriebskontakte, Modullieferungen gingen unter anderem in die Solarmärkte der USA, nach Australien, Israel und Mexiko. 

Als seine Stärken sieht das Unternehmen weiterhin die Nähe zu Fachhändlern und Installateuren und die Premium-Marke. Die erstklassige Qualität von aleo-Modulen wurde mit dem Testurteil „sehr gut“ durch das Magazin Öko-Test im April 2010 erneut bestätigt. Bei der Optimierung der Produktionsprozesse profitiert die aleo solar AG zunehmend vom technologischen Know-how ihrer Hauptaktionärin, der Robert Bosch GmbH. 

Aufgrund teilweise einschneidender Absenkungen von Einspeisetarifen geht die aleo solar AG davon aus, dass die Photovoltaik Märkte im laufenden Jahr härter umkämpft sein werden als im Vorjahr. Gleichwohl strebt die aleo solar AG weiteres Wachstum an: Im Jahr 2011 wird ein Umsatz von mindestens 560 Millionen Euro verbunden mit einer vergleichsweise soliden EBIT-Marge erwartet. 

Quelle: aleo solar AG

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