Artikel vom 22.03.2011, Druckdatum 07.07.2020

Íkostrom: Stiftung Warentest empfiehlt

Als Folge der Atomkatastrophe in Japan ist die Zahl der Wechsler zu Íkostrom-Anbietern in Deutschland deutlich gestiegen. Doch nicht jeder Íkostromtarif ist sinnvoll. Empfehlenswert Íkostromtarife sind solche, deren Anbieter den Bau neuer Íkostrom-Anlagen f÷rdern und ausschlie▀lich umweltschonend erzeugten Strom verkauft, also weder Atom- noch Kohlestrom im Angebot haben. Im Test von Stromtarifen (test 10/2009) waren das: Greenpeace Energy, Lichtblick, Naturstrom und EWS Sch÷nau. Ökostrom muss nicht teurer sein und ist oft sogar billiger als konventioneller Strom

Der Anteil Erneuerbarer Energien am gesamten Stromverbrauch liegt in Deutschland derzeit bei rund 17 Prozent - Tendenz steigend. Wer wechseln möchte, findet auf test.de ausführliche Informationen, worauf zu achten ist. Orientieren kann man sich beispielsweise an den Labels „Grüner Strom Label“ und „ok power-Label“, die von Naturschutz- und Verbraucherverbänden vergeben werden. Beide Label kennzeichnen Ökostromangebote, die den Neubau umweltschonender Kraftwerke garantieren.

Physikalisch ist Ökostrom nicht von herkömmlichem Strom zu unterscheiden. Bildlich gesprochen speisen alle Stromerzeuger - der Windmüller genauso wie das Atomkraftwerk - ihren Strom in einen großen See ein, aus dem alle Stromkunden gleichermaßen beliefert werden. Je mehr Ökostromkraftwerke gebaut werden, desto mehr Ökostrom wird in den See eingeleitet - und desto umweltfreundlicher wird er.

Der ausführliche Artikel und Tipps zum Wechseln sind auf www.test.de/oekostrom-wechsel

Quelle: Stiftung Warentest
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