Artikel vom 06.07.2006, Druckdatum 29.05.2022

Wacker Chemie AG erweitert Silizium-Produktion

Bis Ende 2009 will die Wacker Chemie AG seine Polysilizium-Produktion am Standort Burghausen um weitere 4.500 Tonnen pro Jahr auf dann 14.500 Jahrestonnen ausbauen. Bereits im 4. Quartal 2008 soll das erste Polysilizium aus der jetzt beschlossenen Erweiterung zur Verfügung stehen. Die volle Kapazität der neuen Anlage wird voraussichtlich Ende 2009 erreicht. Durch die neue Anlage sollen etwa 270 Arbeitsplätze entstehen, teilt das Unternehmen mit.

Die Wacker Chemie AG reagiert nach Unternehmensangaben damit vor allem auf den Nachfrageschub aus der Solarindustrie. Auch für die kommenden Jahre rechnet das Unternehmen mit einem weiteren Wachstum des Solarmarktes und daraus resultierend einem steigenden Bedarf an polykristallinem Reinstsilizium. Bis Ende 2009 plant das Unternehmen seine Produktionskapazitäten für Polysilizium nahezu zu verdreifachen. Dies sei „ein maßgeblicher Beitrag zum beschleunigten Wachstum der Solarindustrie “, so Konzernchef Dr. Peter-Alexander Wacker.

Für den Standort Burghausen habe man sich unter anderem entschieden, weil dort eine schnelle Fertigstellung der geplanten Anlage zu realisieren sei. Auch konnten mit Betriebsrat und der IG Bergbau, Chemie, Energie Vereinbarungen getroffen werden, die eine hohe Flexibilität und Wirtschaftlichkeit erwarten lassen, teilte das Unternehmen mit.

Die Wacker Chemie AG produziert im oberbayerischen Burghausen seit mehr als 50 Jahren hochreines polykristallines Silizium für die Halbleiterindustrie. Aufgrund der wachsenden Nachfrage nach Solarsilizium war die Produktion in den letzten Jahren zunehmend ausgebaut worden.Seit sechs Jahren wird auch verstärkt die Fotovoltaikindustrie beliefert.

Quelle: Wacker Chemie AG
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