Artikel vom 04.07.2006, Druckdatum 26.05.2022

Erneuerbare Energien im Wärmebereich effektiv fördern

Derzeit werden erneuerbare Energien im Wärmebereich oft noch als „schlafender Riese“ bezeichnet. Schätzungen gehen davon aus, dass langfristig etwa die Hälfte des Energiebedarfs im Wärmebereich in Deutschland aus erneuerbaren Energien gedeckt werden könnte. Gestern fand zur Frage, wie eine effiziente Förderung dieser Energieform aussehen könnte, im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) eine zentrale Anhörung von Verbänden und Unternehmen statt.

Erneuerbaren Energien im Wärmebereich wird ein großes Potenzial bescheinigt. Häufig werden sie deshalb auch als „schlafender Riese“ bezeichnet. Gemeint sind damit die Nutzung von Geothermie ebenso wie die Installation solarthermischer Anlagen auf Dächern oder der Einsatz von Biomasse aus der Land- und Forstwirtschaft. 

Um deren Anteil am gesamten Energieverbrauch in Deutschland zu steigern – von heute 5,4 Prozent auf 10 Prozent bis zum Jahr 2020 –, haben die Regierungsparteien in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, die Marktpotenziale erneuerbarer Energien im Wärmebereich besser zu erschließen. Langfristig, so das BMU, kann etwa die Hälfte des Energiebedarfs im Wärmebereich in Deutschland aus erneuerbaren Energien gedeckt werden.

Das allerdings kann nur mit geeigneten Instrumenten gelingen, die den Ausbau erneuerbarer Energien im Wärmebereich nachhaltig fördern. Diese effektivsten und sinnvollsten Instrumente zu finden, ist Ziel des Dialogs des BMU mit den Verbänden und Unternehmen. Gestern fand dazu im BMU eine zentrale Anhörung statt. Weitere Vorschläge und Stellungnahmen können, wie bereits mehrfach berichtet, auch im Internet abgegeben werden.

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)

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