Artikel vom 07.12.2010, Druckdatum 29.09.2022

Solarpark Löbnitz kurz vor Fertigstellung

Der Solarpark Löbnitz in Mecklenburg-Vorpommern steht kurz vor der Vollendung. Der Spatenstich für den mit knapp 1.400 Photovoltaik Modulen bestückten Park der SunEnergy Europe GmbH (Hamburg) konnte schon im Oktober vollzogen werden, der Bauabschluss ist plangemäß für den 15. Dezember vorgesehen. Ein solches Projekt mache nicht zuletzt die vielfältigen Vorteile der Photovoltaik für eine nachhaltige regionale Entwicklung deutlich, heißt es in einer Pressemitteilung.

Mittlerweile seien sämtliche Fundamente gerammt, die Unterkonstruktion vollständig errichtet und sowohl Module als auch der Zentralwechselrichter installiert. Die Generalunternehmerschaft des Solarparkbaus in Löbnitz wurde von SunEnergy Europe gewährleistet.

Die knapp 1.400 Module sind in der Lage, jährlich über 1,2 Millionen Kilowattstunden Strom zu erzeugen. Dies entspricht dem Strombedarf von zirka 800 Personen. Die eingesparte CO2-Menge beträgt 600.000 Kilogramm pro Jahr. Durch den Netzanschluss der Anlage in diesem Jahr kann noch eine Einspeisevergütung von 28,43 Cent pro Kilowattstunde für 20 Jahre gesichert werden.

Die qualitativ hochwertigen polykristallinen Module sind, wie schon bei vielen vorausgegangenen Projekten, von der Firma Hyundai geliefert worden, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Der Zentralwechselrichter und die Unterkonstruktion stammen von den Unternehmen SMA und Schletter.

Wie schon beim Bau anderer Solarparks durch SunEnergy Europe war es Unternehmensangaben zufolge auch hier ein vordringliches Anliegen, die Quote regionaler Wertschöpfung zu maximieren. Die lokale Akzeptanz einer solchen Großinvestition im siebenstelligen Bereich ist eine unverzichtbare Voraussetzung für die Investitionsentscheidung.

Gleichzeitig werden durch ein derartiges Vorhaben die vielfältigen Vorteile der Photovoltaik für eine nachhaltige regionale Entwicklung deutlich. Dieser Umstand verdient nach Überzeugung der SunEnergy Europe GmbH einer starken Beachtung in der derzeitigen politischen Debatte um die Ausbaugeschwindigkeit der Photovoltaik Kapazitäten in Deutschland.

Das bundesweit ausreichend vorhandene Angebot an Sonnenenergie müsse in viel größerem Umfang als heute zur Bedarfsdeckung eingesetzt werden. Um die Abhängigkeit von endlichen Energierohstoffen zu vermindern und die Emissionen von klimaschädlichem Kohlendioxid zurückzuführen, ist der lokale Einsatz der Photovoltaik unverzichtbar, so die SunEnergy Europe GmbH abschließend.

Quelle: SunEnergy Europe GmbH
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