Artikel vom 14.09.2010, Druckdatum 23.01.2022

SOLARWATT schafft 140 neue Arbeitsplätze

Die SOLARWATT AG (Dresden) nahm heute eine neue Fertigungslinie für Photovoltaik Module und ein neues Logistikzentrum in Betrieb. Das Unternehmen erweitert damit seine Kapazitäten von 200 MWp auf bis zu 400 MWp und hat dafür eigenen Angaben zufolge in der sächsischen Landeshauptstadt erneut 35 Millionen Euro investiert. Mit dieser Investition schafft Solarwatt 140 neue Arbeitsplätze.

In einer feierlichen Eröffnung startete Dr. Frank Schneider, Vorstandsvorsitzender von SOLARWATT, gemeinsam mit Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich die neu errichtete Produktionslinie. „Mit dem Aufbau der weltweit modernsten Modulfertigung, die nun die Produktion aufnehmen wird, stellt sich Solarwatt den Herausforderungen der kommenden Jahre“, sagte Dr. Frank Schneider.

Kern der neuen, hochautomatisierten Solarwatt-Fertigungslinie auf 3.800 Quadratmetern Hallenfläche sind 29 Industrieroboter, die das Handling der Solarmodule übernehmen. Ein weiterer Bestandteil ist der größte Laminator der Welt. Die Linie, die zunächst noch im Dreischichtbetrieb arbeitet, wird alle 28 Sekunden ein Solarmodul produzieren.

Außerdem übernahm der Dresdner Solarmodulhersteller sein neu errichtetes Logistikzentrum. Auf 13.000 Quadratmetern Fläche verfügt der zweistöckige Neubau über 2.600 Palettenstellplätze, auf denen zukünftig versandfertige Solarmodule gelagert werden. Zu dem Gebäude gehören außerdem über fünf Dockingstationen, eine Seitenladerampe und drei Aufzüge.

Auf dem Dach und an der Fassade des Logistikzentrums befinden sich zwei Photovoltaik Anlagen. Insgesamt 1.350 Module mit einer Gesamtleistung von 260 kWp erzeugen Solarstrom, der ins öffentliche Netz eingespeist wird. Ein Teil der Solaranlage wird von der Forschungsabteilung der Solarwatt AG als Testfeld genutzt.

Ministerpräsident Stanislaw Tillich würdigte das Unternehmen als „Pionier der Photovoltaik in Sachsen“ und hob hervor: „Um Solarwatt herum hat sich eine ganze Industrie etabliert, welche die gesamte Wertschöpfungskette der Photovoltaik abdeckt.“ 

Quelle: SOLARWATT AG
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