Artikel vom 31.08.2010, Druckdatum 01.06.2020

systaic AG: Massive Einbrüche in den ersten sechs Monaten

Die systaic AG (Düsseldorf) hat den Zwischenbericht zum ersten Halbjahr 2010 veröffentlicht. Der Konzernumsatz in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres lag mit 14,719 Millionen Euro erheblich unter dem Vorjahreswert mit 120,954 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) weist mit -27,193 Millionen Euro einen ebenso deutlichen Verlust aus wie das operative Ergebnis (EBIT) mit -28,949 Millionen Euro.

Nach Angaben des Unternehmens liege der starke Umsatzrückgang in den laufenden Verhandlungen über die künftige Konzernfinanzierung begründet, die das operative Geschäft der systaic AG nahezu zum Erliegen gebracht hätten. Die Ertragslage der Systaic-Gruppe konnte im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres „nicht verbessert werden“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Zum Halbjahr lag das Ergebnis vor Steuern Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) bei -27,193 Millionen Euro (H1 2009: 5,219 Millionen Euro), das operative Ergebnis (EBIT) betrug -28,949 Millionen Euro (H1 2009: 3,799 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) sank auf -31,041 Millionen Euro (H1 2009: -776.000 Euro). Der Jahresfehlbetrag nach Steuern lag zum 30. Juni 2010 bei -24,193 Millionen Euro (H1 2009: Überschuss von 340.000 Euro). 

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug Unternehmensangaben zufolge im ersten Halbjahr 2010 -6,185 Millionen Euro (H1 2009: 28,575 Millionen Euro). Dieser Rückgang sei im Wesentlichen durch das negative Konzernergebnis verursacht, so das Unternehmen. Gegenläufig wirkte demnach der Zahlungseingang einer überfälligen Forderung gegenüber einem spanischen Kunden im März 2010. 

Die Bilanzsumme betrug demnach zur Jahresmitte 2010 151,846 Millionen Euro (31. Dezember 2009: 178,299 Millionen Euro). Die Vorräte veränderten sich in den ersten sechs Monaten nur leicht um 726.000 Euro und lagen bei 23,316 Millionen Euro. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich um 22,045 Millionen Euro auf 74,296 Millionen Euro. Die flüssigen Mittel beliefen sich Unternehmensangaben zufolge auf 4,791 Millionen Euro, wovon jedoch 3,554 Millionen Euro verfügungsbeschränkt seien. Seit dem 31. Dezember 2009 verringerten sie sich demnach um 3,710 Millionen Euro. 

Das Eigenkapital wird zum 30. Juni 2010 mit 57,230 Millionen Euro angegeben und reduzierte sich damit um 25,784 Millionen Euro seit dem 31. Dezember 2009. SYSTAIC wies damit zum Ende des ersten Halbjahres eine Eigenkapitalquote von 37,7 Prozent aus. 

Weitere Zahlen und Details zu den ersten sechs Monaten und zum zweiten Quartal dieses Geschäftsjahres sind im Zwischenbericht zum 30. Juni 2010 auf der Unternehmenswebsite www.systaic.de hinterlegt. 

Quelle: systaic AG 

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