Artikel vom 27.08.2010, Druckdatum 25.01.2022

Studie: Kommunen profitieren von der Nutzung Erneuerbarer Energien

Kommunen sind wichtige Treiber beim Ausbau Erneuerbarer Energien (EE) und können gleichzeitig in relevantem Umfang Profiteure sein. In einer aktuellen Studie untersuchen das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und das Zentrum für Erneuerbare Energien der Universität Freiburg (ZEE), welchen Einfluss der Ausbau Erneuerbarer Energien auf Arbeitsplätze, Kaufkraft und Steuereinnahmen vor Ort haben.

Im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien prüfen das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und das Zentrum für Erneuerbare Energien der Universität Freiburg (ZEE), inwieweit Kommunen von der Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien profitieren und wie sich die Wertschöpfungseffekte je nach Ausbaugrad und Technologie entwickeln können. 

Kommunen profitieren von der Nutzung Erneuerbarer Energien durch die Einsparung von fossilen Brennstoffkosten, die Schaffung von regionalen Arbeitsplätzen und durch Steuer- und Pachteinnahmen. Ziel der Studie ist es, diese unterschiedlichen Wertschöpfungseffekte auf kommunaler Ebene aufzuschlüsseln und vergleichbar zu machen. 

Die gesamte kommunale Wertschöpfung steigt von 6,6 Milliarden Euro im Jahr 2009 auf mindestens 12,3 Milliarden Euro im Jahr 2020, wenn der Ausbaugrad erreicht wird, den die AEE-/BEE-Branchenprognose erwartet. Dadurch werden im Jahr 2020 mindestens 33 Milliarden Euro fossile Brennstoffimporte vermieden. 

Ein Hintergrundpapier stellt erste Vorabergebnisse der Studie des IÖW und ZEE vor. Im September 2010 sollen die ausführlichen Ergebnisse unter dem Titel „Kommunale Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien“ publiziert werden. 

Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien
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