Artikel vom 14.07.2010, Druckdatum 13.07.2020

SolarWorld AG: Grundsteinlegung für dritte Modulfertigung in Freiberg

Die SolarWorld AG feierte am 13. Juni 2010 die Grundsteinlegung ihrer dritten Modulfertigung im sächsischen Freiberg, dem größten Fertigungsstandort der SolarWorld AG weltweit. Bis Anfang 2011 soll auf dem 26.000 Quadratmeter großen Gelände im Gewerbegebiet Saxonia eine moderne, vollautomatisierte Produktionsstätte für kristalline Photovoltaik Module entstehen. Damit werden die jährlichen Produktionskapazitäten am Standort Freiberg auf 450 Megawatt mehr als verdreifacht.

In den Freiberger Produktionslinien werden dann Unternehmensangaben zufolge fünf Module pro Minute hergestellt. In die neue High-Tech-Fertigung werden die Erfahrungen aus anderen Modulfertigungen der SolarWorld AG weltweit einfließen. Nach aktueller Planung werden etwa 200 Beschäftigte neu hinzukommen.

Im Freiberger Gewerbegebiet Saxonia erweitert die SolarWorld AG ihr Logistikzentrum SolarLog. Innerhalb von fünf Monaten wurde der Anbau errichtet, mit dem das SolarLog um 2.500 auf insgesamt 13.000 Quadratmeter Gesamtfläche wächst. In der Versandhalle werden Bausätze, bestehend aus Modulen und dem ergänzenden Zubehör, für die Abfertigung bereitgestellt. Das kann beispielsweise eine Solarstromanlage mit Batteriesystem sein: Mit dem Speichersystem SunPac von SolarWorld kann der Solarstromproduzent seinen Eigenstromanteil erhöhen und sich damit unabhängiger von Strompreiserhöhungen seines Energieversorgers machen.

„SolarWorld wappnet sich mit dieser Erweiterung für die Herausforderungen eines dynamischen Marktes und der gleichzeitig wachsenden Freiberger Produktion. Wir beschleunigen die Auslieferung spürbar und verbessern unseren Service dem Kunden gegenüber“, sagte Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. Mit Abschluss der Erweiterung des Logistikzentrums können an zehn Laderampen gleichzeitig zehn LKW beladen werden. Jährlich werden dann ab 2011 zwei Millionen SolarWorld Module von Freiberg ausgeliefert.

Für sein Engagement in der Photovoltaik Forschung sowie für das kulturelle Leben der Stadt Freiberg wurde dem Vorstandsvorsitzenden der SolarWorld AG, Frank Asbeck, von der TU Bergakademie Freiberg die Ehrendoktorwürde verliehen. „Insbesondere die Entscheidung, die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der SolarWorld in Freiberg anzusiedeln, ist von strukturpolitischer Bedeutung für den Standort und die Universität“, so der Senat in seiner Begründung. Mit der Gründung der Forschungsgesellschaft SolarWorld Innovations GmbH, bei der aktuell 92 Beschäftigte tätig sind, unterstrich Frank Asbeck die Bedeutung der eigenen Innovationsarbeit für ein modernes Industrieunternehmen. Die langjährige Kooperation zwischen SolarWorld und der TU Freiberg erstreckt sich auf viele Gebiete - von gemeinsamen Forschungsprojekten über einen SolarWorld-Stiftungsfonds bis hin zur Graduiertenschule „Photovoltaik“ - und soll auch zukünftig kontinuierlich ausgebaut werden.

Quelle: SolarWorld AG
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