Artikel vom 05.03.2010, Druckdatum 29.09.2022

Kyocera erhöht jährliche Solarzellenproduktion auf 1 Gigawatt bis März 2013

Der japanische Technologiekonzern Kyocera, einer der führenden Hersteller im Photovoltaik Bereich, erhöht seine Zielvorgabe für die jährliche Produktion von Solarzellen Damit wolle man dem wachsenden Bedarf an Photovoltaik Produkten auf dem Weltmarkt gerecht werden, heißt es in einer Pressemitteilung. Vorgesehen ist bis März 2013 eine schrittweise Erhöhung auf 1 Gigawatt (GW) pro Jahr. Im laufenden Geschäftsjahr 2010 beträgt das Produktionsvolumen 400 MW.

Als Antwort auf den wachsenden Bedarf, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung, habe Kyocera lokale Produktionsstätten und Vertriebsnetze für Solarmodule in Nordamerika, Europa, Japan und China eingerichtet – den vier größten Solarenergiemärkten der Welt.

„Kyocera wird, durch die Produktion qualitativ hochwertiger und äußerst zuverlässiger Solarmodule zur Erzeugung sauberer Energie, weiterhin dazu beitragen, zunehmende Umweltprobleme zu lösen“, erklärte Tetsuo Kuba, Präsident des Kyocera-Konzerns.

Mit der Fertigstellung des neuen Werkes in der Stadt Yasu/Shiga Präfektur will Kyocera seine jährliche Produktion von Solarzellen steigern. Die neue Anlage ist die größte Produktionsstätte von Kyocera in Japan und wird zusätzlich zu dem vorhandenen Werk in Yohkaichi betrieben werden.

Das neue Werk in Yasu nutzt Unternehmensangaben zufolge eine verbesserte Fertigungsstraße mit einer um 20 Prozent erhöhten Produktivität im Vergleich zu dem Werk in Yohkaichi. Das Hauptprodukt des Werks in Yasu sei die neue, verbesserte Solarzelle des Unternehmens mit einem durchschnittlichen Wirkungsgrad von 16,9 Prozent. Diese Zellen werden in dem 215 Watt Solarmodul verwendet, das eine der höchsten Leistungen in der Solarindustrie liefert und weltweit auf den Markt gebracht wird, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

„Zusammen mit dem bereits vorhandenen Werk in Yohkaichi wird das neue Werk in Yasu Kyoceras Hauptproduktionsstandort für Solarzellen sein“, erklärt Tetsuo Kuba, Präsident des Kyocera-Konzerns. „Neben der Serienproduktion von Zellen mit Kyoceras höchstem Wirkungsgrad wird in dem neuen Werk auch die Forschung und Entwicklung für Zukunftstechnologien im Bereich der Solarzellen angesiedelt sein.“

Im Jahre 1982 war Kyocera eigenen Angaben zufolge das erste Unternehmen der Welt, das die Serienproduktion multikristalliner Siliziumsolarzellen aufnahm. In den darauffolgenden 28 Jahren hat das Unternehmen seine Material- und Produktionstechnologien zur Herstellung leistungsstarker Solarzellen weiterentwickelt. Mit dem neuen Werk und dem bereits vorhandenen Werk in Yohkaichi plant Kyocera bis März 2013 eine Erhöhung des jährlichen Produktionsvolumens auf 1 GW. 

Außerdem will das Unternehmen die Kapazität in der Herstellung von Solarmodulen erhöhen, um den Marktbedarf zu decken und den Geschäftsbereich Solarenergie weiter auszubauen.

Quelle: Kyocera Fineceramics GmbH
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