Artikel vom 18.02.2010, Druckdatum 22.10.2021

Geld nachhaltig investieren rechnet sich

Vielen Anlegerinnen und Anlegern ist gar nicht bewusst, dass sie mit ihren Ersparnissen zur Finanzierung von Firmen und Industrien beitragen, deren wirtschaftlicher Erfolg auf Kosten der Umwelt oder der Gesundheit ihrer Arbeitskräfte geht. Konventionelle Banken orientieren sich, wenn sie das Geld ihrer Kunden investieren, vor allem an der Rendite. Ökologische oder ethisch-soziale Kriterien werden häufig außer acht gelassen, so der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

Der BUND rät Geldanlegerinnen und -anlegern, sich umfassend darüber zu informieren, welche Unternehmen mit ihrem Geld gefördert werden. Gegebenenfalls sollte man zu alternativen Anlagemodellen wechseln. Inzwischen bieten viele bekannte Banken nachhaltige Geldanlagen an. Sogenannte „Nachhaltigkeitsfonds“ sollte man sich allerdings genauer anschauen. Nicht alle garantieren, auf Investitionen in umweltbedenkliche Bereiche wie etwa Atomkraft oder Gentechnik zu verzichten.

Einige Geldinstitute wie die Bochumer GLS-Bank oder die Nürnberger Umweltbank investieren ausschließlich in ökologische oder soziale Projekte. Da sie ihre Kunden regelmäßig über die Empfänger vergebener Kredite in Kenntnis setzen, können umweltbewusste Anleger stets nachvollziehen, was mit ihrem Geld passiert.

Weitere Informationen zu nachhaltigen Geldanlagen finden sich auf der BUND-Internetseite.

Quelle: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), BUND-Ökotipp
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