Artikel vom 21.01.2010, Druckdatum 09.08.2022

Zehntausende deutscher Photovoltaik-Arbeitsplätze gefährdet

Die Pläne der Bundesregierung, die bereits zum 1. Januar 2010 um 9 Prozent gesenkte Einspeisevergütung um weitere 15 Prozent zu reduzieren, und das bereits ab 1. April 2010, bedeutet eine existenzielle Gefährdung der deutschen Photovoltaik Industrie. Ein weicherer Übergang ist zwingend erforderlich, so die Mainzer SCHOTT AG. „Nach Aussage der LBBW-Studie vom 13. Januar 2010 kommt diese Entscheidung den chinesischen Niedriglohnherstellern zugute und gefährdet zehntausende von Arbeitsplätzen in Deutschland, alleine über 1.000 bei SCHOTT in Bayern, Rheinland-Pfalz und Thüringen.“

Bundesumweltminister und Bundeswirtschaftsminister hätten mit dieser Entscheidung offensichtlich die reale Wettbewerbssituation verkannt und schädigen damit die deutsche Photovoltaik Industrie, heißt es in einer Pressemitteilung der SCHOTT AG weiter. Nach dem Scheitern der Klimakonferenz von Kopenhagen sei das der nächste Tiefschlag für eine Energiewende hin zu den Erneuerbaren Energien. 

Quelle: SCHOTT Solar
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