Artikel vom 20.01.2010, Druckdatum 17.07.2019

SFV: Reduzierung der Photovoltaik-Vergütung Gefahr für klein- und mittelständige Solarinstallations-Betriebe

Der unabhängige Solarenergie Förderverein Deutschland e.V. (SFV) protestiert gegen die geplante Absenkung der Einspeisevergütung für Solarstrom. Photovoltaik Anlagen könnten nach Ansicht des Vereins bei Fortsetzung des bisherigen Ausbautempos bereits in 10 Jahren die Hälfte des jetzigen Strombedarfs decken. Der Neubau von Kohlekraftwerken und der Weiterbetrieb von Atomkraftwerken können unterbleiben.

„Eine Reduzierung der Vergütungen wird dazu führen, dass Investitionen in Solartechnik unterbleiben. Auch den klein- und mittelständigen Solarinstallations-Betrieben wird ein erheblicher Schaden zugefügt. Gute Arbeit muss angemessen bezahlt werden. Solarstromanlagen müssen sich finanziell lohnen“, so der SFV.

Der SFV fordert deshalb:

1. Sofortige Rücknahme der verschärften Vergütungs-Degression im EEG 2009. Stattdessen Wiedereinführung der bis dahin geltenden 5 Prozent-Degression. 

2. Einführung eines Gebäude-Integrations-Bonus. 

3. Einführung einer erhöhten Einspeisevergütung für Kleinanlagen bis 10 kW

Interessante und ausführlichere Hintergrundinformationen dazu finden Sie unter 

http://www.sfv.de/artikel/unsere_strategie_nach_kopenhagen.htm

Quelle: Solarenergie Förderverein Deutschland e.V. (SFV)
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