Artikel vom 01.09.2009, Druckdatum 27.05.2020

ersol heißt seit heute Bosch Solar Energy AG

Seit heute ist die Namensänderung der ersol Solar Energy AG (Erfurt) in „Bosch Solar Energy AG“ offiziell im Handelsregister eingetragen. Vor gut einem Jahr, im Juni 2008, war die Bosch-Gruppe mit dem Erwerb der ersol Solar Energy AG in den Bereich Photovoltaik eingetreten. Zudem hat Bosch im August 2009 auch den Aktionärinnen und Aktionären der aleo solar AG (Oldenburg) ein Übernahmeangebot gemacht.

Zeitgleich mit der Umfirmierung der ehemaligen ersol Solar Energy AG erfolgt die Umfirmierung der drei ersol Tochtergesellschaften. Aus dem Ingot- und Waferhersteller ASi Industries GmbH wird die Bosch Solar Wafers GmbH. Die ersol Crystalline Modules GmbH agiert nun unter Bosch Solar Modules GmbH. Und der Dünnschichtmodul-Hersteller ersol Thin Film GmbH tritt ab sofort als Bosch Solar Thin Film GmbH auf, heißt es in einer Pressemitteilung der Bosch Solar Energy AG. 

„Als Bosch Solar Energy AG wird das Unternehmen zukünftig direkt vom hohen Bekanntheitsgrad, der weltweiten Präsenz, der jahrzehntelangen Tradition und den starken Attributen wie Qualität, Innovation und Kundenorientierung der Marke Bosch profitieren“, betonte Holger von Hebel, Vorstandsvorsitzender der Bosch Solar Energy AG. 

Den für die Umfirmierung notwendigen satzungsändernden Beschluss hat die Hauptversammlung am 23. Juli 2009 gefasst. Sowohl inner- als auch außerhalb der Betriebsstätten soll das Erscheinungsbild des Unternehmens jetzt auf die Bosch Optik umgestellt werden. Dazu wird beispielsweise auch ab dem 1. September 2009 die neue Webseite www.bosch-solarenergy.de freigeschaltet. Zeitgleich ändert Bosch Solar Energy sämtliche Produktbezeichnungen. 

Die Bosch-Gruppe ist mit dem Erwerb der ersol Solar Energy AG im Juni 2008 in den Bereich Photovoltaik eingetreten. Am 3. August 2009 hatte der Vorstand des Photovoltaik Modulherstelles aleo solar AG bekannt gegeben, dass einige Kernaktionäre, die zusammen fast 40 Prozent des Grundkapitals halten, mit der Robert Bosch GmbH Verträge über den Verkauf ihrer Beteiligungen unterzeichnet haben. Die Transaktion steht noch unter dem formellen Vorbehalt der kartellrechtlichen Prüfung und der Erreichung der im freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebot festzulegenden Mindesterwerbsschwelle von voraussichtlich 75 Prozent, hieß es damals in einer entsprechenden Pressemitteilung. Der Erwerb der aleo solar AG sei der nächste logische Schritt gewesen, um sich als integrierter Anbieter im Markt zu positionieren, so das Unternehmen. 

Quelle: Bosch Solar Energy AG

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