Artikel vom 29.06.2009, Druckdatum 26.06.2022

SolarWorld fördert „Photovoltaik-Publik-Viewing“ in Südafrika

Viele Südafrikanerinnen und Südafrikaner werden wegen der hohen Eintrittspreise und großen Entfernungen die Spiele der Fußball-WM 2010 kaum live erleben können. Die SolarWorld AG will mit der Installation einer Vielzahl von Sun-TV-Stationen im Vorfeld zur Fußball-WM 2010 Menschen in Südafrika die Möglichkeit geben, über Public Viewing die WM in ihrem Land zu verfolgen. Zudem unterstützt die SolarWorld AG in Gaansbai, knapp 160 Kilometer südöstlich von Kapstadt, den Bau eines neuen Jugendfußballzentrums.

Die von der SolarWorld gesponserten und installierten Stationen verfügen neben den Solarmodulen, Batterien und Ladereglern zur Stromversorgung über einen DVD-Player und einen Fernseher mit Satellitenempfänger. Haupteinsatzorte für SolarWorld Sun-TVs sind ländliche Regionen, in denen keine geregelte Stromversorgung besteht, und Vorstadtbezirke mit hoher Bevölkerungsdichte.

„Fußball lässt die Grenzen zwischen den Menschen verschwinden. Dazu wollen wir mit Sun-TV im fußballbegeisterten Süden Afrikas beitragen“, sagt Gregor Küpper, Chef der SolarWorld Tochter SolarWorld Africa (Pty.) Ltd., anlässlich der Präsentation des „Dibanisa“-Projektes im Rahmen des Confederations Cup 2009. Das von lokalen Organisatoren betreute und einem spanischen Nationalfußballspieler unterstützte „Dibanisa“-Projekt strebt den Bau eines Kleinfeldfußballplatzes mit einem angrenzenden Unterrichtsraum an, in dem ebenfalls eine Sun-TV-Station angeschlossen wird.

In Gaansbai, knapp 160 Kilometer südöstlich von Kapstadt, unterstützt die SolarWorld AG daher den Bau eines neuen Jugendfußballzentrums und rüstet es kostenlos mit einer Sun-TV-Station aus. So erhalten die Nachwuchskicker in Gaansbai Zugang zu Fernsehübertragungen und modernen Medieninformationen. Küpper: „Ebenso wichtig ist aber auch der Zugang zu Bildungskanälen, um die persönlichen Entwicklungschancen junger Menschen zu verbessern. Das gilt in Südafrika ebenso wie überall auf der Welt.“

Bei dem Medienangebot geht es neben dem gemeinschaftsstiftenden Public Viewing insbesondere um Bildung, soziale Integration und Umweltbewusstsein. Durch die klimafreundliche Energieversorgung der Sun-TV-Station sollen die Kinder und Jugendlichen in Gaansbai außerdem für die Notwendigkeiten und Chancen des Klimaschutzes sensibilisiert werden.

Die SolarWorld Solarmodule zur Stromversorgung arbeiten auf dem Dach. Der Standort liegt an der Grenze dreier Townships, in denen Menschen schwarzer, weißer und gemischter Hautfarbe weitgehend separiert von einander leben. Das Projekt will die Verständigung und Integration der Gemeinschaften fördern.

Die SolarWorld Module machen den Betrieb der Sun-TV-Stationen ebenso wie anderer Elektronikgeräte auch unabhängig von einem zentralen Stromnetz möglich, so das Unternehmen. Solartechnologie sei die ideale Quelle, um Menschen fern von einer zentralen Versorgung Zugang zu Energie zu verschaffen, etwa für Beleuchtung, Kühlung oder den Betrieb von Maschinen. Zugleich macht Sonnenenergie den Einsatz umweltschädlicher Energien überflüssig. Auf dieses Potenzial der Solarstromtechnologie für ärmere Regionen der Welt weist der solare Technologiekonzern mit seinen ethisch motivierten „Solar2World“-Projekten hin.

Quelle: SolarWorld AG
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