Artikel vom 14.05.2009, Druckdatum 25.01.2022

SolarWorld Quartalszahlen bestätigen gemeldetes Umsatzplus

Die SolarWorld AG (Bonn) bestätigt mit heutiger Vorlage des Quartalsberichtes ihre vorab gemeldeten Zahlen. Der Konzernumsatz stieg im 1. Quartal 2009 gegenüber dem Vorjahresquartal um 5,2 Prozent auf 176,3 (Vorjahr: 167,5) Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte im 1. Quartal 39,2 (Vorjahr, operativ: 39,1) Millionen Euro. Das Konzernergebnis legte von Januar bis März um 26,5 Prozent auf 23,8 (Vorjahr, operativ: 18,8) Millionen Euro zu. Die SolarWorld AG beschäftigt weltweit 2.518 Menschen. Weitere 450 Arbeitsplätze sollen am Standort Freiberg entstehen.

„Wir haben mit unserer kompletten Wertschöpfung vom Silizium zum Qualitätsmodul der Marke SolarWorld die richtige Strategie gewählt“, sagte Vorstandssprecher Frank H. Asbeck. „Zudem erlaubt es unsere Kostenstruktur, die Preisdegression, die dem Wettbewerb zu schaffen macht, im Wesentlichen aufzufangen und aktiv den Solarstrompreis in Richtung Netzparität zu begleiten.“

Mit Blick auf die Bilanz präsentiert sich der SolarWorld Konzern eigenen Angaben zufolge zum 1. Quartal solide und stark. Die Eigenkapitalquote liegt mit 40,1 (31.12.2008: 39,7) Prozent auf einem weiterhin hohem Niveau. Die freie Liquidität betrug zum 31. März 2009 690,8 Millionen Euro, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. „Ausgestattet mit dieser guten Kapitalbasis“ halte die SolarWorld AG im Geschäftsjahr 2009 unverändert an ihrer Wachstumsstrategie fest.

Am Montag, den 18. Mai, feiert der Konzern Richtfest für die neue Waferproduktion am Standort Freiberg. Mit Produktionsbeginn Anfang 2010 wird die Kapazität der gesamten Freiberger Waferfertigung auf 750 MW steigen, ab 2011 auf 1 GW, dabei werden in Sachsen 350 Mio. Euro investiert. Auch der Ausbau des US-amerikanischen Standortes Hillsboro geht planmäßig voran. Ende des Jahres soll dort das neue Logistik- und Produktionsgebäude bezugsfertig sein.

Parallel dazu ist Unternehmensangaben zufolge auch die Mitarbeiterzahl der SolarWorld AG weiter gestiegen: Zum Stichtag (31. März 2009) beschäftigte der Konzern weltweit 2.518 Menschen, das ist eine Steigerung um acht Prozent in den ersten drei Monaten 2009. Allein am Standort Freiberg sollen durch die neue Waferfertigung in Zukunft rund 450 neue Arbeitsplätze entstehen.

Als wichtiger Wettbewerbsvorteil hat sich nach Ansicht der SolarWorld im 1. Quartal auch die große Bekanntheit der Marke SolarWorld bewiesen. Vor allem im Kernmarkt Deutschland habe man den Umsatz im Handelssegment – unterstützt durch die erfolgreiche bundesweite Kampagne der solaren „Dachsparkasse“ – signifikant steigern können. Frank H. Asbeck: „Unsere Kunden kaufen nicht nur eine Solarstromanlage und das zu besten Preisen, sondern mehr als 30 Jahre Produktionserfahrung, eine 25-jährige Leistungsgarantie und die sichere Gewissheit, dass unsere Module von uns umweltfreundlich recycelt werden.“ 

Quelle: SolarWorld AG

                                                                 News_V2