Artikel vom 28.04.2006, Druckdatum 21.05.2024

First Solar: Beihilfe für Solarmodulanlage in Deutschland genehmigt

Die Absicht der Bundesregierung, der FIRST SOLAR Manufacturing GmbH (FSM) für die Errichtung einer Anlage zur Herstellung von Solarmodulen in Frankfurt (Oder) eine Beihilfe in Höhe von 45,5 Millionen Euro zu gewähren, stieß auf positive Resonanz. Die Europäische Kommission hat die Beihilfe nach den Beihilfevorschriften des EG-Vertrags genehmigt. Insgesamt wird sich das Investitionsvolumen auf etwa 115 Mio. Euro belaufen.

Die Kommission ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die Beihilfe den Vorschriften für regionale Investitionsbeihilfen und den Vorschriften für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) entspricht.

Die FIRST SOLAR Manufacturing GmbH (FSM) war 2005 gegründet worden. Eigentümerin ist die First Solar Holdings LLC, eine überwiegend US-amerikanische Gruppe von Unternehmen. FSM wird eine Anlage zur Produktion von Solarmodulen mit einer nominalen Jahreskapazität von 100 MWp in Frankfurt (Oder) im Raum Brandenburg errichten. 

Das Unternehmen will sein Know-how und seine Produktionstechniken auf die Anlage übertragen, um auf Europas rasch expandierendem Markt mit der Produktion von Solarmodulen zu beginnen. FSM wird ein alternatives Verfahren zur Herstellung seiner Solarmodule – die Dünnschicht- Fotovoltaiktechnik – einsetzen, für das nur geringe Mengen von Rohstoffen benötigt werden und das wenig Energie verbraucht, teilte das Unternehmen mit. 

Quelle: IWR Pressedienst
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