Artikel vom 24.04.2006, Druckdatum 16.01.2021

Neue Initiative für solarthermische Kraftwerke

dpa – Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ startet der Club of Rome zur Sicherung der Energieversorgung eine neue Initiative für solarthermische Kraftwerke in Südeuropa und den nordafrikanischen Wüsten. Die heißen Trockenzonen seien weltweit die „größte und am wenigsten erschlossene Energiequelle“. Schon bei einem Preis von 50 bis 70 US-Dollar pro Barrel (159 Liter) Erdöl seien große Solarkraftwerke, wie kommerzielle Anlagen in Kalifornien zeigten, wettbewerbsfähig.

Über die bereits bestehenden Leitungen zwischen Nordafrika und Europa könnte der Wüstenstrom in das heimische Netz gespeist werden.

Diese Woche will Club-of-Rome-Präsident Prinz Hassan Ibn Talal aus Jordanien auf der Hannover-Messe für das Wüstenprojekt werben, schreibt „Der Spiegel“. Die alte Bundesregierung förderte die Entwicklung der Solarthermie bereits mit über zehn Millionen Euro. Anfang des Monats wurde im Umweltministerium weitere Unterstützung in Aussicht gestellt.

Quelle: dpa, verivox
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