Artikel vom 31.12.2008, Druckdatum 23.11.2019

Statt Böller: 100%-Ökostrom-Silvesterknaller zünden

Die im Bundesverband Christliche Demokraten gegen Atomkraft (CDAK/Mainz) organisierten atomkritischen CDU/CSU-Mitglieder möchten zeigen, dass mit dem Abschied von Atomkraft und Kohle kein Komfortverzicht verbunden ist, sondern vielmehr ein Gewinn an Lebensqualität. Sie stellen ihr „Persönliches Ausstiegsprogramm für Jedermann“ unter das lustvolle Motto „Abschalten & genießen“. Der aktuelle Jahreswechsel sei die beste Zeit, mit gutem Vorsatz zu einem seriösen Ökostrom-Anbieter zu wechseln und so das Jahr 2009 bald zum echten „100%-Ökostrom-Silvesterknaller“ zu machen.

Der Klimawandel bedroht uns, unsere Kinder und erst recht das Überleben unserer Enkel massiv, so die im Bundesverband Christliche Demokraten gegen Atomkraft (CDAK/Mainz) organisierten atomkritischen CDU/CSU-Mitglieder in einer Pressemitteilung. „Der Umstieg auf Erneuerbare Energien ist zu 100 Prozent möglich, bezahlbar und hat für Deutschland drei große Vorteile: Er schont unser Klima, leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherung unseres Wohlstands und fördert die wirtschaftliche Entwicklung.“

„Nach Eingeständnis des Nuklearkonzerns Vattenfall bremst Strom aus Windenergie den Strompreisanstieg an der Strombörse. Wenn jedoch ein massives Umsteuern unterbleibt, wird der Klimawandel weit größere wirtschaftliche Schäden verursachen als die beiden Weltkriege zusammen. Dann verschwinden binnen weniger Jahre in den Alpen die Gletscher durch die globale Erwärmung und erkranken noch mehr Menschen an Strahlenkrebs. Ungefähr um das Jahr 2055 werden Nordpol und Grönland eisfrei sein. Klimawandel und schweißtreibende, trockenheiße Sommer werden fossil und nuklear erzeugt. Damit stellen Dreiviertel der deutschen Stromproduktion eine konkrete Gefahr für die Zukunft dar“, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Die im Bundesverband Christliche Demokraten gegen Atomkraft (CDAK/Mainz) organisierten atomkritischen CDU/CSU-Mitglieder empfehlen daher „Abschalten & genießen“. Beispielsweise indem man den die guten Vorsätze zum Jahreswechsel gleich umsetzt und zu einem seriösen Ökostrom Anbieter wechselt.

Dass Ökostrom äußerst gesund ist, begründet Dr. Michael Sladek von den Elektrizitätswerken Schönau (EWS) sehr anschaulich: „Statt sich über politische Bedenkenträger und Bremser zu ärgern, ist es viel gesünder, den Atomstrom-Ausstieg selbst in die Hand zu nehmen - Abschalten und genießen eben.“ Atomstrom-Stopp sozusagen auf ärztlichen Rat. Schließlich ist Dr. med. Michael Sladek im Hauptberuf praktischer Arzt.

Die Schönauer erreichten im bundesweiten Vergleich der Ökostromanbieter beim Bund der Energieverbraucher den 1. Platz und wurden Testsieger. 194 Kirchengemeinden und weitere kirchliche Einrichtungen, wie beispielsweise fast alle Schulen der Erzdiözese Freiburg, gehören zu den Kunden des Ökostromanbieters Elektrizitätswerke Schönau, die sogar Strom vom Solar-Kirchendach liefern. Dank dieser Spitzenposition und weitreichender Vorteile könne der entschlossene Wechsel zu einem der unabhängigen Ökostromanbieter rasch zum echten „100%-Ökostrom-Silvesterknaller“ werden, so der CDAK.

Die Elektrizitätswerke Schönau liefern bundesweit unabhängigen Ökostrom Pro verbrauchter Kilowattstunde investieren sie einen Betrag in erneuerbare Energien. Damit wurden bereits 1.100 privat betriebene Blockheizkraftwerke und Solaranlagen gefördert. Andere unabhängige Ökostromanbieter sind Greenpeace Energy, LichtBlick und Naturstrom.

Mehr Informationen zu den unabhängigen Ökostromanbietern und zum Stromwechsel innerhalb von fünf Minuten finden Sie im Internet unter www.atomausstieg-selber-machen.de und unter der kostenfreien Ökostrom Hotline: 0800 762 68 52 (werktags 9:00 – 17:00)

Die Kampagne „Atomausstieg selber machen” wird von 20 Umwelt- und Verbraucherverbänden getragen. Diese sind: .ausgestrahlt, Bund der Energieverbraucher e.V., BBU, BUND, campact!, DNR, DUH, Forum Umwelt und Entwicklung, genanet, Greenpeace, GRÜNE LIGA, IPPNW, Jugendbündnis Zukunftsenergie, KLAR, Mütter gegen Atomkraft, NaturFreunde, NABU, Robin Wood, urgewald und WWF.

Quelle: BUNDESVERBAND CHRISTLICHE DEMOKRATEN GEGEN ATOMKRAFT (CDAK), Atomausstieg selber machen
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