Artikel vom 20.08.2008, Druckdatum 19.04.2024

Zwanzig Fotovoltaik-Anlagen für Schulen in Tansania

Innerhalb der nächsten fünf Jahre rüstet die Kyocera Corporation (Kyoto) kostenlos jährlich vier Schulen in Tansania mit Fotovoltaik Anlagen aus. Das Spendenpaket beinhaltet solarbetriebene 600-Watt-Stromerzeugungssysteme mit den zugehörigen Speicherbatterien. Zu den Systemen erhält jede Schule auch eine Basisausstattung, die unter anderem ein Fernsehgerät und Lampen enthält.

Mit dem Projekt erweitert der Konzern sein jahrelanges Engagement zur Verbesserung von Bildungsinfrastrukturen und der Elektrifizierung ländlicher Gebiete in Entwicklungsländern. Im Rahmen einer offiziellen Feierstunde übergab Dr. Kazuo Inamori, Gründer des Unternehmens, das Spendenzertifikat an Jakaya Mrisho Kikwete, Präsident der Vereinigten Republik Tansania und Vorsitzender der Afrikanischen Union.

Die Verbesserung seiner Bildungsinfrastruktur sei eines der dringendsten Probleme, die Tansania lösen muss, heißt es in der Pressemitteilung der Kyocera Corporation. Besonders in den Grundschulen herrschten unzulängliche Lernbedingungen. Bei der Bewältigung dieser Herausforderung will Kyocera mit dem Spendenpaket seine Unterstützung anbieten. „Wir hoffen, dass sich dank der Elektrizität auch die Qualität des Unterrichts verbessern lässt, weil ganz neue Medien genutzt werden können“, begründet Mitsuru Imanaka, Präsident von Kyocera Europa, das Engagement.

Kyoceras Engagement nahm seinen Anfang in dem pakistanischen Dorf Kankoi 1983 und der chinesischen Provinz Gansu 1985. Parallel dazu wurde eine ganze Reihe von Projekten realisiert, bei denen es um die Bewässerung von landwirtschaftlichen Anbauflächen, die Kühllagerung von Impfmitteln und die Stromversorgung für medizinische Einrichtungen ging. Aktuell ist noch für Oktober 2008 die Ausstattung von 500 Haushalten in Tunesien mit Solarstromerzeugungsanlagen geplant, so das Unternehmen.

Quelle: Kyocera Corporation


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