Artikel vom 14.07.2008, Druckdatum 28.09.2021

Neue Bewerbungsrunde im dena-Solardachprogramm

Unternehmen der Solar-Branche, die neue Exportmärkte erschließen möchten, können sich bis zum 31. August 2008 beim Solardachprogramm der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) bewerben. Gefragt sind Projekte zur Installation von Fotovoltaik , Solarthermie oder solaren Kühlungsanlagen im Ausland, mit denen sich die Unternehmen optimal vor Ort präsentieren und darauf aufbauend ihren Export steigern können. Die dena unterstützt die Unternehmen bei der Durchführung, von der Konzeptentwicklung bis zur Einweihungsfeier.

45 Prozent der Projektkosten werden jeweils vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) finanziert. Den Rest tragen die beteiligten Solarunternehmen oder private Sponsoren. 

„Das Solardachprogramm ebnet deutschen Unternehmen den Weg in neue Auslandsmärkte“, sagte Christine Wörlen, Bereichsleiterin bei der dena. „Denn derzeit ist es strategisch besonders wichtig, international präsent zu sein. Viele Regierungen setzen verstärkt auf regenerative Energien. Und ‚renewables made in Germany‘ haben eine hervorragenden Ruf. Unternehmen, die jetzt handeln, sichern sich einen Wettbewerbsvorteil.“
Im Laufe eines Projekts können die Unternehmen die landesspezifischen Rahmenbedingungen aus praktischer Erfahrung kennenlernen und den neuen Markt systematisch erschließen. 

Jedes Projekt umfasst die Installation einer Solaranlage auf einer repräsentativen Einrichtung. Hinzu kommen umfangreiche Marketingmaßnahmen, die die Möglichkeiten der Solartechnologie bei Entscheidern in Politik und Wirtschaft und in der breiten Öffentlichkeit bekannt machen. Mit gezielten Schulungen können die Unternehmen möglichen Kooperationspartnern, zum Beispiel im Vertrieb oder in der Installation, das nötige Fachwissen vermitteln. 

Die bisherigen Projekte des Solardachprogramms verliefen für die beteiligten Unternehmen sehr erfolgreich. Viele konnten dank des professionellen Einstiegs ihren Export in den jeweiligen Zielmärkten steigern, ihren Bekanntheitsgrad erhöhen, den Zugang zu staatlichen Stellen verbessern, Kooperationen vereinbaren, Vertriebsstrukturen entwickeln und zum Teil auch eigene Niederlassungen aufbauen. Seit 2004 wurden weltweit insgesamt 18 Solardachprojekte realisiert, zuletzt in Ägypten, Jordanien, Südafrika und Indonesien. Bis Ende 2008 werden vier weitere in Indien, Australien, Taiwan und im Senegal abgeschlossen sein. 

Das Solardachprogramm wird von der dena im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien koordiniert. Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren und zum Programm stehen im Internet unter www.exportinitiative.de/solardachprogramm

Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

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