Artikel vom 04.07.2008, Druckdatum 28.09.2020

SolarWorld AG: Auslastung für Produktionsneubau in Sachsen gesichert

Die ausschließlich im Kerngeschäft der Fotovoltaik tätige SolarWorld AG vereinbarte vor wenigen Tagen einen 10-Jahreskontrakt über die Lieferung hochwertiger Solarsiliziumwafer mit einem Gesamtvolumen von über 750 Millionen Euro mit dem indischen Unternehmen Solar Semiconductor Pvt. Ltd. „Mit dem neuen Wafervertrag sichern wir die Auslastung unserer neuen Fertigung im sächsischen Freiberg“, sagte Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG.

Gemeinsam mit ihrem Tochterunternehmen Deutsche Solar AG baue die SolarWorld AG damit ihre führende Position als Produzent der hauchdünnen Siliziumscheiben aus, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Damit verfüge der SolarWorld Konzern im Wafergeschäft bis 2018 über einen langfristigen externen Auftragsbestand von mehr als 6 Milliarden Euro.

Am 7. Juli wird der Konzern die Bauarbeiten für die neue Waferfertigung aufnehmen. Den ersten Spatenstich wird Bundesminister Wolfgang Tiefensee als Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer vornehmen. Asbeck: „Wir bekennen uns klar zum Standort Deutschland. Die Bundesrepublik ist international Vorreiter beim Ausbau erneuerbarer Energien. Entsprechend hoch sind Motivation und Beschäftigungsqualifikation. In diesem Umfeld sind unsere Investitionen bestens aufgehoben.“

Geplant ist die Erhöhung der bisherigen Produktionskapazitäten am Standort Freiberg von 500 Megawatt auf 750 Megawatt bis Ende 2009. In 2010 sollen weitere 250 Megawatt folgen. Insgesamt investiert die SolarWorld AG eigenen Angaben zufolge auf dem neuen, 200.000 Quadratmeter großen Gelände in den nächsten beiden Jahren 350 Millionen Euro und schafft etwa 500 neue Arbeitsplätze.

Quelle: SolarWorld AG
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