Artikel vom 28.02.2008, Druckdatum 26.06.2022

Signet Solar startet „Tool-Move-In-Phase“ im sächsischen Mochau

Die Signet Solar GmbH hat mit der Einbringung der ersten Produktionsmaschinen in die neue Fabrik für amorphe Dünnschicht-Module in Mochau (Sachsen) nach nur siebenmonatiger Bauphase die so genannte „Tool-Move-In-Phase“ eingeleitet. Als erste Anlage wird eine CVD-Beschichtungsanlage der US-amerikanischen Firma Applied Materials, einem weltweit führenden Anbieter von Dünnschicht-Anlagen, installiert. Ab Sommer 2008 will Signet Solar in Sachsen die weltweit größten Fotovoltaik Module mit neuester Dünnschicht-Technologie produzieren.

In den kommenden Wochen wird die komplette Produktionslinie in die Fertigungsstätte der Signet Solar GmbH eingebracht. Darunter sind so genannte PVD-Systeme (Physical Vapor Deposition) für die Rückseitenbeschichtung, Laser-Systeme sowie die damit verbundenen Anlagen zur Fertigung von Dünnschicht-Solarmodulen. Die CVD-Beschichtungsanlage (Chemical Vapor Deposition) wird zukünftig die Abscheidung der amorphen Siliziumschicht ermöglichen.

„Mit dem offiziellen Beginn des Move-In liegen wir genau im Zeitplan“, zeigt sich Gunter Ziegenbalg, Geschäftsführer der Signet Solar GmbH sichtlich erfreut über diesen wichtigen Schritt beim Aufbau des neuen Werkes. „Basierend auf diesem Equipment werden wir zukünftig mit den hier entwickelten Technologien die Kosten für Solarmodule drastisch senken und innerhalb von drei Jahren Kostenparität erreichen“, so der Fotovoltaik Unternehmer weiter.

In Mochau in der Nähe von Döbeln bei Dresden entsteht derzeit der europäische Stammsitz des Unternehmens. In den Bau der Forschungs- und Produktionsstätte für Dünnschicht-Module investiert Signet Solar 50 Millionen Euro. Die ersten Solarmodule mit den Abmessungen 2,20 m x 2,60 m werden im Sommer 2008 vom Band laufen. Die Fertigung für die nächsten Jahre ist bereits mit Lieferverträgen untersetzt. Noch in diesem Jahr soll die Belegschaft von derzeit 25 auf 130 Beschäftigte anwachsen. Verwendung finden die Module im Mega-Format vor allem in Solarkraftwerken, gebäudeintegrierten Installationen und großen kommerziellen Anlagen, so die Signet Solar.

Quelle: Signet Solar GmbH
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