Artikel vom 11.02.2008, Druckdatum 23.01.2022

Fotovoltaik-Modulproduzent aleo solar AG hebt Prognose für 2008 an

Die aleo solar AG (Oldenburg/Prenzlau) meldet nach vorläufigen Berechnungen für das Geschäftsjahr 2007 einen Umsatz von rund 242,1 Millionen Euro. Der Vorjahresumsatz von 130,4 Millionen Euro wurde somit um rund 86 Prozent übertroffen, heißt es in einer Pressemitteilung. Das EBIT betrug nach Unternehmensangaben 15,7 Millionen Euro (Vorjahr: 9,6 Millionen Euro). Für 2008 erwartet aleo solar aufgrund eines wachsenden europäischen Solarmarktes einen Konzernumsatz von mindestens 330 Millionen Euro.

Die EBIT-Marge blieb 2007 mit 6,5 Prozent weiterhin solide, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Insgesamt seien 34,5 Prozent des Umsatzes im Ausland erzielt worden (Vorjahr: 15,5 Prozent). Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stieg auf 555 zum Jahresende 2007 (Vorjahr: 316). 

Für 2008 geht aleo solar aufgrund eines wachsenden europäischen Solarmarktes von einem Konzernumsatz von mindestens 330 Millionen Euro aus. Davon werden nach Ansicht des Unternehmens zirka 40 Prozent im Ausland erzielt werden. Der Vorstand prognostiziert eine weiterhin solide EBIT-Marge. Die aleo solar AG verfolge ihre Wachstumspläne sehr konsequent: die gesamte Produktionskapazität werde von 100 auf 180 Megawatt bis zum Ende 2008 ausgebaut. 

Uwe Bögershausen, Mitglied des Vorstands der aleo solar AG, ergänzt: „Und für das Jahr 2009 erwartet die aleo solar AG eine nochmalige Steigerung des Umsatzes auf mindestens 380 Millionen Euro.“ 

Jakobus Smit, Vorstandsvorsitzender der aleo solar AG, sagt: „Wir sehen uns in der strategischen Ausrichtung der aleo solar AG bestätigt: aleo solar fokussiert auf die Produktion von Premium-Modulen. Mit einem eigenen Vertrieb sprechen wir gezielt Fachhändler, Installateure, Solarteure und Projektentwickler an. Und mit einer starken Marke konzentrieren wir uns auf die europäischen Zielmärkte Deutschland, Spanien und Italien.“

Die aleo solar AG mit Vertrieb in Oldenburg (Niedersachsen) und Fertigung in Prenzlau (Brandenburg) wurde im September 2001 gegründet und stellt Solarmodule auf Basis von Siliziumzellen her. Das Werk in Prenzlau hat nach Unternehmensangaben eine Jahreskapazität von 90 Megawatt und wird bis Ende 2008 auf 170 Megawatt erweitert. 

Seit Anfang des Jahres 2007 wird auch in Santa María de Palautordera (Spanien) mit einer Jahreskapazität von 10 Megawatt produziert. Das Unternehmen habe sich mit einer 19-Prozent-Beteiligung an dem Brandenburger Technologieunternehmen Johanna Solar Technology GmbH den Zugang zur zukunftsträchtigen Dünnschicht-Technologie gesichert, heißt es in der Pressemitteilung abschließend. 

Der Geschäftsbericht 2007 mit den endgültigen Zahlen wird nach Angaben der aleo solar AG voraussichtlich am 27. März 2008 veröffentlicht. 

Quelle: aleo solar AG
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