Artikel vom 07.02.2008, Druckdatum 17.07.2024

Roth & Rau AG: Rekord-Auftragsvolumen im Januar

Äußerst erfolgreich ist die Roth & Rau AG (Hohenstein-Ernstthal), führender Anbieter von Antireflexbeschichtungsanlagen für kristalline Silizium Solarzellen in das neue Geschäftsjahr gestartet. Nachdem im vergangenen Jahr Auftragseingänge in Höhe von rund 247 Millionen Euro verzeichnet worden waren, folgten bereits im Januar neue Aufträge mit einem Gesamtvolumen von rund 46 Millionen Euro, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die positive Entwicklung nahm der Vorstand zum Anlass, seine Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2008 auf mindestens 235 Millionen Euro zu erhöhen.

Mit über 33 Millionen Euro schlug bei den neu eingegangenen Aufträgen im Wesentlichen ein Großauftrag der chinesischen Changzhou Trina Solar Energy Co. Ltd. über die Lieferung von 29 Antireflexbeschichtungsanlagen der Serie SiNA® zu Buche. Für das Geschäftsjahr 2008 erwartet die Gesellschaft aus diesem Großauftrag Umsatzerlöse in Höhe von etwa 7 Millionen Euro. Die restlichen rund 26 Millionen Euro der voraussichtlichen Umsatzerlöse aus diesem Großauftrag verteilen sich etwa jeweils zur Hälfte auf die Jahre 2009 und 2010.

Darüber hinaus orderte der Schweizer Kooperationspartner OC Oerlikon Balzers AG weitere TCO-Anlagen für die Dünnschicht-Solartechnologie, die für das dritte und vierte Quartal 2008 zur Auslieferung vorgesehen sind (wir berichteten). Neben den Aufträgen für die Fotovoltaik beinhalten die Auftragseingänge auch Bestellungen für den zweiten Geschäftsbereich Plasma- und Ionenstrahltechnologie.

Auf Basis dieser Entwicklungen und aufgrund der anhaltend positiven Wachstumsaussichten für die gesamte Fotovoltaik Branche erhöhte der Vorstand seine Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2008 von 200 Millionen Euro auf mindestens 235 Millionen Euro. Hinsichtlich der Ergebnisentwicklung sagte der Finanzvorstand Carsten Bovenschen: „Wir werden uns im laufenden Geschäftsjahr verstärkt auf die Optimierung unserer internen Prozesse konzentrieren, um unsere Kostenstrukturen zu verbessern und dadurch die Margenentwicklung positiv zu beeinflussen.“

Quelle: Roth & Rau AG
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