Artikel vom 21.12.2007, Druckdatum 14.11.2019

SolarWorld AG: 65 Prozent der schwedischen Modultochter GPV geht an Borevind AB

Die SolarWorld AG (Bonn) veräußert die Mehrheit ihrer schwedischen Tochtergesellschaft Gällivare PhotoVoltaic AB (GPV) an die schwedische Borevind AB. Beide Partner unterzeichneten einen Kaufvertrag über 65 Prozent der Gesellschaftsanteile, teilt die SolarWorld in einer Adhoc-Meldung mit. Der Kauf werde zum Jahresende 2007 wirksam, für 2008 ist ein Börsengang geplant. GPV unterhält im nordschwedischen Gällivare eine Fertigung für Fotovoltaik Module mit einer Kapazität von 30 MW, die sich seit 1999 im Besitz des SolarWorld-Konzerns befand.

Die bestehenden Lieferbeziehungen zwischen GPV und der SolarWorld bleiben 2008 und in den Folgejahren erhalten, so die SolarWorld weiter. Das Unternehmen bleibt mit 35 Prozent an dem skandinavischen Modulhersteller beteiligt.

Borevind AB (publ) ist nach Angaben der SolarWorld die erste und einzige Kapitalanlagegesellschaft Schwedens im Bereich der Erneuerbaren Energien, die an die Börse gegangen ist. Borevind investiere in im Freiverkehr gehandelte Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen im Markt der Erneuerbaren Energien entwickeln, einem Bereich der schnellen technologischen Entwicklung, der ein großes Potenzial biete.

Borevind, deren Hauptverwaltung auf Henan, einer Insel im Archipel vor der schwedischen Westküste, liegt, sei keine Investmentgesellschaft, die riskant investiert, so die SolarWorld. Die Strategie sei langfristig angelegt und basiere auf dem Erwerb von Beteiligungen an Unternehmen mit niedrigem Risiko. Borevind investiere in Unternehmen, die in Energiebereichen wie Windkraft, Solarenergie Bio-Kraftstoffe, Brennstoffzellen, Abwärme, Erdwärme, Wellenkraft und anderen tätig sind.

Der Bedarf an alternativen Energiequellen wird nach Ansicht der SolarWorld wachsen und in der zukünftigen Energieversorgung von überragender Bedeutung sein. Auch die Wettbewerbsfähigkeit der Erneuerbaren Energien werde sich durch zukünftige Entwicklungen der Technologie und durch weltweit steigende Preise für alle Arten von Energie weiter verbessern, so die SolarWorld AG.

Quelle: SolarWorld AG

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