Artikel vom 13.12.2007, Druckdatum 23.02.2024

Emissionsfreie Forschungsstation in der Antarktis erhält Solarmodule von Kyocera

Die belgische „Princess Elisabeth“ wird als weltweit erste emissionsfreie Forschungseinrichtung im Sommer 2008 von der International Polar Foundation in der Antarktis installiert. Die Station wird mit 408 Solarmodulen von Kyocera ausgestattet. Zusammen mit acht Windrädern erzeugt die Fotovoltaik Anlage insgesamt 98,6 Kilowattstunden. Der Strom wird unter anderem für die Kommunikation, die Heizung und für die Elektronik verwendet.

Die Forschungsstation „Princess Elisabeth“ wird in der Antarktis extremen Witterungsverhältnissen ausgesetzt sein: Es können Temperaturen von bis zu minus 60 Grad Celsius und Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 km/h vorkommen. Unter diesen Bedingungen ist eine zuverlässige und nachhaltige Energieversorgung eine wichtige Voraussetzung. Um dabei die angestrebte Emissionsfreiheit zu erreichen, werden 120 Solarmodule des Typs KC130GHT-2 von Kyocera am Gebäude verbaut. 288 weitere Module folgen freistehend im Umkreis der Station. 

„Das Ziel von Kyocera ist es, als Umweltpionier eine harmonische Balance zwischen der wirtschaftlichen Entwicklung und dem Umweltschutz in die Praxis umzusetzen“, sagt Mitsuru Imanaka, Europa-Präsident der Kyocera Fineceramics GmbH. „In Kyoto, der Gründungsstadt von Kyocera, wurde mit dem Kyoto-Protokoll ein wichtiger Schritt in Richtung Klimaschutz gemacht. 2007 jährt sich das internationale Abkommen zum zehnten Mal, und wir hoffen, dass die Industrienationen durch dieses Jubiläum dazu angetrieben werden, noch mehr Engagement für den Umweltschutz aufzubringen.“

Weitere Informationen über die Antarktis Station „Princess Elisabeth“ unter www.antarcticstation.org

Quelle: Kyocera Fineceramics GmbH

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