Artikel vom 11.12.2007, Druckdatum 28.02.2024

Inventux Technologies AG startet 2008 mit Produktion

In Berlin-Marzahn sind die Weichen auf klimafreundliche und zukunftsweisende Produkte gestellt: Wo bisher energiesparende Antriebstechnik für Schienenfahrzeuge montiert wurde, werden bald Solarmodule gefertigt. In einer ehemals von Bombardier genutzten Fabrik an der Wolfener Straße in Marzahn wird der Solarmodulhersteller Inventux Technologies AG seine neue Produktionsstätte aufbauen. Ab 2008 sollen hier 120 hochqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen und Fotovoltaik Module mit einer Kapazität von 33 Megawatt pro Jahr hergestellt werden.

Entsprechende Verträge wurden Ende November zwischen Bombardier und dem Liegenschaftsfonds Berlin als Verkäufer und dem Berliner Investor und Immobilienentwickler BEOS als Käufer für eine internationale Investorengruppe unterzeichnet, heißt es in einer Pressemitteilung. BEOS wird die Flächen in den nächsten Monaten umfangreich umbauen und anschließend schlüsselfertig an den Mieter Inventux übergeben.

Inventux hatte im September ihre Ansiedlung in Berlin bekannt gegeben. In Marzahn sollen ab kommendem Jahr Fotovoltaik Module mit einer Kapazität von 33 Megawatt pro Jahr hergestellt werden. Das entspricht 275.000 Modulen, die eine Fläche von 60 Fußballfeldern bedecken und 7.500 Vier-Personenhaushalte mit Ökostrom versorgen können. Inventux wird die Dünnschicht-Fotovoltaikmodule zunächst in Deutschland und Spanien, danach in Italien, Frankreich, Griechenland und den USA verkaufen.

Die Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, Dagmar Pohle, begrüßt die Standortentscheidung: „Wir heißen Inventux herzlich willkommen an der Wolfener Straße. Marzahn-Hellersdorf bietet ausgezeichnete Rahmenbedingungen für Industrieunternehmen. Das Bezirksamt wird die nötigen Genehmigungsverfahren schnell und unbürokratisch abwickeln.“

Volko Löwenstein, Vorstandsvorsitzender der Inventux Technologies AG: „Wir gehen nach Marzahn, weil der Bezirk und die örtliche Infrastruktur sehr gute Voraussetzungen für unsere High-Tech-Produktion bieten und der Umbau dieser hervorragend geeigneten Bestandsimmobilie deutlich Zeit und Ressourcen schont. So können wir unser Ziel, rasch eine Produktion von Fotovoltaik Modulen aufzubauen, ohne Winterbaurisiko und mit planmäßigem Aufwand bestens erreichen.“

Inventux Technologies AG wird in einer ersten Ausbaustufe rund 49 Millionen Euro in eine Produktionsanlage für Dünnschicht-Solarmodule investieren und 120 hochqualifizierte Arbeitsplätze schaffen. Das Vorhaben des „Start-Up“ Unternehmens Inventux ist neben den Aktivitäten von Mitsubishi und Sharp derzeit eines der umfangreichsten und anspruchsvollsten Projekte seiner Art weltweit. Gleichzeitig ist Inventux eine der größten Unternehmensneugründungen der Solarbranche.

Quelle: Inventux Technologies AG
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