Artikel vom 05.12.2007, Druckdatum 04.08.2020

Stadtwerke Bochum nehmen erstes Solarkraftwerk ans Netz

Nach fünf Monaten Bauzeit hat die Stadtwerke Bochum GmbH in Gnodstadt bei Würzburg ihr erstes Solarkraftwerk ans Netz genommen. Damit wird der Ökostrom-Mix des Bochumer Energieversorgers um die Komponente Fotovoltaik ergänzt. Das Solarkraftwerk in Gnodstadt soll mit jährlich rund 1,6 Millionen Kilowattstunden den Strom für rund 400 Haushalte produzieren. „Keiner kann alleine das Klimaproblem lösen, aber jeder sollte seinen Beitrag leisten“, so der Geschäftsführer der Stadtwerke, Dipl.-Ing. Dietmar Spohn.

Spohn sieht den Bochumer Energieversorger hier in der Pflicht. „Mit der Nachhaltigkeit unseres Energiekonzeptes stehen wir als Unternehmen und Energieversorger zu unserer Verantwortung. Das sind wir unseren Kunden und kommenden Generationen schuldig.“ Der umweltfreundliche Stromanteil im Stadtwerke-Bochum-Strommix ist eigenen Angaben zufolge schon heute doppelt so hoch wie der Bundesdurchschnitt und die Klimabelastung somit deutlich geringer.

Mit der Projektierung und Errichtung der Anlage war im Juli die Beck Energy GmbH aus Kolitzheim bei Schweinfurt beauftragt worden. Das unterfränkische Unternehmen ist auf Freiflächen-Solarkraftwerke spezialisiert und Marktführer im Einsatz von innovativen Dünnschicht-Solarmodulen. „Dünnschicht- Technologien gehört in der Fotovoltaik die Zukunft. Man ist unabhängig vom Wafer-Silizium und der Materialaufwand in der Fertigung ist drastisch verringert. Überdies erreichen wir mit unserem Systemdesign und Dünnschicht-Modulen im realen Betrieb bis zu zehn Prozent höhere Erträge. Das spricht für sich“, meint Martin Zembsch, Geschäftsführer der Beck Energy GmbH.

Quelle: iwr-pressedienst
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