Artikel vom 31.10.2007, Druckdatum 19.01.2022

Photovoltaic Austria: Evaluierung fordert Fotovoltaikmarkt-Entwicklung

Vor der Novellierung des österreichischen Ökostromgesetzes hatte das Umweltministerium die Österreichische Energieagentur beauftragt, eine Evaluierung durchzuführen. Jetzt ist nach Angaben des österreichischen Fotovoltaik Verbands Photovoltaic Austria der Evaluierungsbericht erschienen. Darin werde deutlich, dass die Ökostromproduktion eine wichtige Maßnahme ist, um dem Klimawandel entgegenzuwirken und die mit der EU vereinbarten Ziele zu erreichen, so Photovoltaic Austria Präsident Bernd Rumplmayr.

Um bei der Novellierung des österreichischen Ökostromgesetzes die Erkenntnisse aus der Vergangenheit einfließen zu lassen und so das Gesetz zu einem wirkungskräftigen Förderinstrument für Ökostrom weiterzuentwickeln, beauftragte das Umweltministerium die Österreichische Energieagentur, eine Evaluierung durchzuführen, so der österreichische Fotovoltaik Verband Photovoltaic Austria. Im eben erschienenen Evaluierungsbericht seien die bestehenden Rahmenbedingungen untersucht und Handlungsempfehlungen vor dem Hintergrund der zu erreichenden Klimaziele gegeben worden.

„Dieser Evaluierungsbericht bildet den konstruktiven Gegenpol zur Evaluierung der E-Control und ist durchweg positiv zu bewerten“, lobt Photovoltaic Austria Präsident Bernd Rumplmayr den Bericht. „Er bringt deutlich zum Ausdruck, dass die Ökostromproduktion eine wichtige Maßnahme ist, um dem Klimawandel entgegenzuwirken sowie die mit der EU vereinbarten Ziele zu erreichen und sich nicht immer weiter davon zu entfernen“, so Rumplmayr weiter. Bisher, so der Chef des österreichischen Fotovoltaik Verbands weiter, würde nicht einmal das im Gesetz selbst festgeschriebene Ziel, nämlich ein Ökostromanteil von 10 Prozent im Jahr 2010, erreicht werden. Um dieses Ziel zu erreichen, müssten in Österreich zusätzliche 1.290 GWh Ökostrom im Jahr eingespeist werden, so Rumplmayr.

Angesichts der Betrachtung des Potenzials der einzelnen Ökostromtechnologien spreche die Studie der Fotovoltaik 45 Megawatt bis 2010 zu, berichtet der Verband. Rumplmayr: „Die 15 MW, die sich daraus pro Jahr ergeben, stellen einen wichtigen Schritt zur Erfüllung der PV-Roadmap dar. Nun liegt es an den politischen Entscheidungsträgern, den Bericht als wertvollen Input zur Gesetzesnovellierung zu erkennen. Gemeinsam mit dem 10.000 Dächer Programm könnte dann das novellierte Ökostromgesetz dem Fotovoltaik Markt in Österreich den entscheidenden Anstoß geben“, hofft Rumplmayr für die Zukunft.

Quelle: Photovoltaic Austria

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