Artikel vom 25.10.2007, Druckdatum 01.03.2024

Autoscooter fahren auf der Wies’n mit Solarstrom

In 16 Tagen hat das Münchner Oktoberfest 2,7 Millionen Kilowattstunden Strom verschluckt. „Diese Energie könnten vollständig erneuerbare Energien liefern“, sagt Mike Zehner, Geschäftsführer des Münchner Ingenieurbüros Solarschmiede GmbH. Zusammen mit weiteren Partnern hatte das Unternehmen am Stand des Autoscooterbetreibers Distel eine nachgeführte Fotovoltaik Anlage mit 4,6 Kilowatt Leistung errichtet. Je nach Wetterlage versorgte sie drei bis fünf Autoscooter mit Solarenergie Eine saubere Sache!

Gemeinsam mit der BEC Engineering GmbH und Gehrlicher Umweltschonende Energiesysteme GmbH hat die Solarschmiede GmbH einen ersten Schritt dahin getan, dass auf dem größten Volksfest der Welt erneuerbare Energien zum Einsatz kommen: Eine nachgeführte Fotovoltaik Anlage mit 4,6 Kilowatt Leistung versorgte beim Fahrgeschäft Distel drei bis fünf Autoscooter mit Sonnenstrom. Um nicht nur die Autoscooter, sondern die gesamte Wies’n mit Solarstrom versorgen zu können, müsste die Anlage 53 Megawatt groß sein. 

„Eine Fotovoltaik Anlage ist jedoch viel rentabler, wenn sie fest installiert wird und nicht nur während der Wies’nzeit Strom produziert“, erklärt Solarschmiede-Mitarbeiter Tobias Müller. „In diesem Fall reicht eine Leistung von drei Megawatt vollkommen aus.“ Die Solarschmiede sucht derzeit Investoren, die sich an der Realisierung der grünen Wies’n beteiligen wollen.

Quelle: DGS
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