Artikel vom 24.10.2007, Druckdatum 10.08.2020

SolarWorld AG will in Südkorea integrierte Solarzell- und -modulproduktion aufbauen

Zur Versorgung der stark wachsenden Nachfrage der asiatischen Märkte plant die SolarWorld AG eine integrierte Solarzell- und -modulproduktion in Südkorea. Der Vorstandsvorsitzende Frank H. Asbeck hat heute in Singapur mit dem Präsidenten der südkoreanischen SolarPark Engineering Co. Ltd. (Seoul), Hyun Woo, eine entsprechende Absichtserklärung (Letter of Intent) unterzeichnet. Im ersten Schritt sei eine Investition von 60 Millionen Euro geplant. Angestrebt wird die Aufnahme der Produktion bereits Ende 2008, teilt die SolarWorld AG mit.

Das Projekt soll als gleichberechtigtes Joint Venture mit dem Namen SolarWorld Korea Ltd. geführt werden. Die Fabrik soll zunächst über eine Jahreskapazität von 60 Megawatt (MW), die später auf 120 MW ausgebaut wird, verfügen. Die Partner vereinbarten, dass die integrierte Produktion die Solarsiliziumwafer über den SolarWorld-Konzern beziehen wird. Vertrieben werden die Solarmodule der SolarWorld Korea Ltd. exklusiv in Korea, Japan und China.

Beide Partner arbeiteten in Südkorea bereits seit langem erfolgreich zusammen, so die SolarWorld AG. Dabei beliefere der SolarWorld-Konzern im Auftrag der Gochang SolarPark Co. Ltd. in der südwestlichen Provinz Chollabuk-Do ein 15 MW starkes Solarprojekt. Dabei handelt es sich um das bisher größte solare Einzelprojekt Asiens. Ein weiterer 20 MW Solarpark befindet sich in der Projektierung.

Südkorea ist nach Ansicht der SolarWorld AG dank einer soliden Einspeisevergütung nach Japan der größte Markt für netzgekoppelte Solarstromanlagen in Asien. Der SolarWorld-Konzern zählt in Südkorea und in Südostasien zu den Marktführern.

Quelle: SolarWorld AG

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