Artikel vom 25.10.2007, Druckdatum 29.05.2022

KfW: CO2-Gebäudesanierungsprogramm besonders wirkungsvoll

Im Bereich „Energieeffizientes Bauen und Sanieren“ bietet die KfW Förderbank verschiedene Förderprogramme an, unter anderem die Programme „CO2-Gebäudesanierung“, „Wohnraum Modernisieren“ (ÖKO-PLUS-Variante) und „Ökologisch Bauen“. Nach Ansicht der KfW kommt dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm ein besonderes Gewicht zu: Bei drei Viertel der Sanierungsvorhaben wurde eine Erneuerung der Heizung vorgenommen. Auch wurden bei etwa 30 Prozent der Gebäude im Zuge der Modernisierung Solarthermie Anlagen eingebaut.

Das „CO2-Gebäudesanierungsprogramm“ ist zentraler Baustein zur Beschleunigung der energetischen Sanierung des deutschen Wohnungsbestandes. In diesem Programm werden umfassende Maßnahmenpakete zur Senkung des Energieverbrauchs in bestehenden Wohngebäuden finanziell unterstützt. Seit 2007 können Privatpersonen für die umfassende energetische Sanierung ihres Ein- oder Zwei-Familienhauses auch einen Zuschuss beantragen. 

Im Programm „Wohnraum Modernisieren“ werden dagegen Einzelmaßnahmen und kleinere Maßnahmenpakete zur Energieeinsparung im Wohnungsbestand gefördert. Das Programm „Ökologisch Bauen“ dient der Förderung besonders energiesparender Neubauten. In den drei Programmen wurden im Jahr 2006 rund 130.000 Darlehen mit einem Fördervolumen in Höhe von nahezu 7 Milliarden Euro vergeben. Damit wurde ein Investitionsvolumen von rund 12 Milliarden Euro angestoßen.

Im Rahmen der KfW-Programme für „Energieeffizientes Bauen und Sanieren“ kommt dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm nach Angaben der KfW-Förderbank ein besonderes Gewicht zu. Bei drei Viertel der Sanierungsvorhaben wurde eine Erneuerung der Heizung vorgenommen. In rund einem Drittel dieser Fälle wurde ein Biomasse Heizkessel installiert. Auch wurden bei etwa 30 Prozent der Gebäude im Zuge der Modernisierung thermische Solaranlagen eingebaut.

Es wird folglich mit dem Programm nicht nur die Energieeffizienz der Gebäude deutlich verbessert sondern auch der Ausbau der erneuerbaren Energien im Wärmesektor weiter vorangetrieben. Die besonders klimaschädlichen Kohleheizungen und Nachtspeicherheizungen wurden bei Modernisierung des Heizungssystems fast vollständig ausgetauscht. Eine Dämmung der Außenwand wurde bei 66 Prozent der Kreditnehmer finanziert. Im Ergebnis bewirken die in 2006 geförderten Sanierungsmaßnahmen eine Einsparung von über 40 Prozent des jährlichen Energiebedarfs.

Im Programm Ökologisch Bauen wurden allein in 2006 rund 52.600 Wohneinheiten in Energiespar- und Passivhäusern mitfinanziert. Dies zeige, dass auch in dem für Ballungs- und Wachstumsregionen wichtigen Neubau ein nennenswertes Potenzial zur Energieeinsparung und Vermeidung von CO2 Emissionen stecke, so die KfW-Förderbank.

Weitere Informationen zu Krediten und Zuschüssen für die energetische Gebäudesanierung, die Wohnraummodernisierung sowie Ökologisches Bauen erhalten Sie unter 01801 / 335577 oder im Internet unter www.kfw-foerderbank.de. Der Antrag für einen Kredit wird bei der Hausbank gestellt. Ein Zuschuss für die umfassende Sanierung eines Ein- oder Zwei-Familienhauses wird direkt bei der KfW gestellt.

Quelle: KfW-Förderbank
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