Artikel vom 24.10.2007, Druckdatum 29.11.2022

Kfw-Förderprogramme bringen dreifache Rendite

Die KfW Förderbank und das Bundesministerium für Verkehr Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) haben die Fördereffekte der im Bereich „Energieeffizientes Bauen und Sanieren“ zusammengefassten KfW-Programme im Rahmen zweier Studien untersuchen lassen. Ergebnis: Alleine die in 2006 finanzierten Investitionen bewirken eine dauerhafte Reduzierung des CO2-Ausstoßes von jährlich über 1 Million Tonnen. Zudem wurden mehr als 220.000 Arbeitsplätze in Deutschland gesichert.

Die KfW-Programme CO2-Gebäudesanierung, Wohnraum Modernisieren (ÖKO-PLUS-Variante) und Ökologisch Bauen wurden im Rahmen zweier Studien durch ein Wissenschaftskonsortium unter Leitung des Bremer Energie Instituts (BEI) sowie durch das Fraunhofer-Institut für Bauphysik umfassend evaluiert. 

Ein Ergebnis der Untersuchungen lautet, dass alleine die in 2006 finanzierten Investitionen eine dauerhafte Reduzierung des CO2-Ausstosses von jährlich über 1 Million Tonnen bewirkten. Bis zum Ende der Kyoto-Handelsperiode im Jahr 2012 sollen sich die CO2-Minderungseffekte der in 2006 geförderten Sanierungsvorhaben auf über 6 Millionen Tonnen kumulieren. Mit den in jedem weiteren Förderjahrgang angestoßenen Investitionen erhöht sich diese CO2-Reduktion entsprechend zusätzlich.

Die unveränderte Fortführung des Programmpakets könne somit einen wesentlichen Beitrag zu dem in Meseberg beschlossenen integrierten Energie- und Klimaprogramm der Bundesregierung leisten und sei letztlich ein unverzichtbarer Bestandteil der deutschen Klimaschutzanstrengungen, um die internationalen Verpflichtungen einhalten zu können, so die KfW-Förderbank in einer Pressemitteilung.

Als weiteres Ergebnis verweist die Studie auf mehr als 220.000 Arbeitsplätze, die im Jahr 2006 aufgrund der geförderten Investitionen im Rahmen des Programmpaktes insbesondere in der mittelständischen Bauwirtschaft und im Handwerk in Deutschland gesichert wurden.

„Die Ergebnisse der Studien zeigen, dass mit den Programmen aus dem Bereich „Energieeffizientes Bauen und Sanieren“ eine dreifache Rendite verbunden ist: Erstens wird der Ausstoß schädlicher Treibhausgase deutlich vermindert: Das schützt das Klima! Zweitens wird der Verbrauch teurer fossiler Brennstoffe wie Öl und Erdgas reduziert: Das reduziert wiederum die Energiekosten der Haushalte und macht Deutschland unabhängiger von sich stetig verteuernden Öl- und Gasimporten. Drittens regen die Sanierungsmaßnahmen die heimische Nachfrage an: Das schafft neue Arbeitsplätze speziell im mittelständisch geprägten Handwerk“, sagte Ingrid Matthäus-Maier, Vorstandssprecherin der KfW Bankengruppe.

Aufgrund der hohen Bedeutung der Programme aus dem Bereich „Energieeffizientes Bauen und Sanieren“ für die Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung wurde bereits in Meseberg eine Verlängerung der Förderung bis einschließlich 2011 beschlossen. Diese Verstetigung der Förderung sei auch ein wichtiges Signal für die Baubranche und Baustoffindustrie, so die KfW-Förderbank.

Quelle: KfW-Förderbank

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