Artikel vom 23.08.2007, Druckdatum 26.05.2022

South Australia: Einspeisevergütung für Fotovoltaik verabschiedet

Im australischen Bundesstaat South Australia gelten neue Einspeisetarife für Fotovoltaik Anlagen, meldet das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR). Die von der Regierung am 13. August verabschiedete Electricity Bill 2007 (Feed in Scheme - Residential Solar System) gewährt Hausbesitzer/innen zur Finanzierung netzgekoppelter Fotovoltaik Anlagen eine Vergütung von 0,44 AUD je kWh (zirka 0,26 Euro pro kWh). In South Australia befinden nach Angaben des Premier von South Australia, Mike Rann, derzeit zirka 46 Prozent aller netzgekoppelten Fotovoltaik Anlagen Australiens.

Die Vergütung betreffe bestehende und neu installierte Anlagen bis 10 kW (Netzzugang mittels einer Phase) bzw. bis 30 kW (Netzzugang mittels dreier Phasen) und gellte bis Ende Juni 2013, so IWR. Voraussetzung ist allerdings ein Netzanschluss an ein Stromnetz mit mindestens 10.000 Haushalten. Von der eingespeisten und zu vergütenden Strommenge wird der Eigenverbrauch des Anlagenbetreibers zuvor abgezogen.

Der Ausbau der Fotovoltaik Anlagen im Land soll zum Klimaschutz beitragen. Anfang August wurde zudem ein neues Trainings- und Infocenter für Erneuerbare Energien in der Bundeshauptstadt Adelaide für Industrie, Handwerk und weiteren Interessent/innen eröffnet. Der 1,5 Millionen-Einwohner-Staat will bis zum Jahr 2050 den Ausstoß an Treibhausgasen gegenüber 1990 um mindestens 60 Prozent senken. Gleichzeitig soll bis 2014 der Erneuerbare-Energien-Anteil an Stromerzeugung und -verbrauch auf 20 Prozent gesteigert werden.

Quelle: Internationale Wirtschafsforum Regenerative Energien IWR
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