Artikel vom 13.08.2007, Druckdatum 25.02.2024

Sunworx GmbH schließt Vertrag über Fotovoltaik-Module aus Frankreich ab

Das mittelfränkische Fotovoltaik Systemhaus Sunworx GmbH (Lauf an der Pegnitz) will ihr Angebot ausweiten und Lieferengpässe abbauen. Laut IWR (Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien) hat Sunworx-Geschäftsführer Willi Wohlfart einen Liefervertrag über 11 MW Tenesol-Module bis zum Mai nächsten Jahres abgeschlossen. Die Solarmodule werden im französischen Toulouse produziert, und sollen laut Wohlfart als qualitativ gleichwertige Alternative bei Lieferengpässen deutscher Anbieter dienen.

Mit Tenesol-Modulen habe Sunworx bereits seit 2005 gute Erfahrungen gesammelt. Sie gelten nach Unternehmensangaben in der Branche als Alternative zu den führenden deutschen Modulen und können ab sofort über den Fachhandel gekauft werden. Damit will Geschäftsführer Wohlfart seine Vorrangstellung als größter Tenesol-Distributor in Deutschland nun weiter ausbauen: „Der Umsatzanteil der Tenesol-Module könnte von jetzt 30 Prozent auf 50 Prozent wachsen.“ Das liege mit daran, dass Tenesol durch die neuen Produktionsanlagen in Toulouse sowie durch technische Verbesserungen zu führenden deutschen Modul-Marken wie ersol und Solon aufgeschlossen habe.

Die Ausweitung des Angebots mit Tenesol-Qualitätsmodulen biete für Sunworx einerseits die Möglichkeit, die Versorgungssicherheit der Kunden mit hochwertigen Fotovoltaik Modulen zu erhöhen – bei Lieferengpässen deutscher Anbieter könne Wohlfart nun eine Alternative anbieten, die dank europäischer Fertigung kurzfristig lieferbar ist, teilte das Unternehmen mit. Andererseits sei die Diversifizierung des Angebots ein weiterer Schritt zur Erschließung internationaler Märkte, auch des französischen.

Quelle: IWR
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