Artikel vom 17.07.2007, Druckdatum 26.09.2022

Ab Herbst 2008 Fotovoltaik-Dünnschichtmodule aus Senftenberg

Im südbrandenburgischen Senftenberg baut die US-Firma Energy Photovoltaics Inc. eine Solarfabrik mit einer Investitionssumme von 45 Millionen Euro. Ein entsprechender Vertrag wurde vergangene Woche unterzeichnet. Die geplante Solarfabrik ist für das Unternehmen aus Robbinsville (US-Staat New Jersey) nach eigenen Angaben die einzige Produktionsstätte in Deutschland. „Wir wollen hier jährlich mehr als 500. 000 Fotovoltaik Dünnschichtmodule auf unseren eigenen Fertigungsanlagen herstellen“, so EPV-Vorstandschef Scott T. Massie.

Der Produktionsstart von Fotovoltaik Dünnschichtmodulen sei für Herbst 2008 geplant, sagte Jürgen Döring, Geschäftsführer der deutschen Tochterfirma EPV Solar. In der ersten Ausbauphase sei eine Jahreskapazität von 25 Megawatt vorgesehen, was dem zweifachen Jahresstromverbrauch Senftenbergs mit seinen 29.000 Einwohnerinnen und Einwohnern entspreche.

Bei voller Auslastung könnten 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt werden. Brandenburgs Wirtschaftsministerium rechnet durch die Solarproduktion von landesweit sieben Unternehmen mittelfristig mit etwa 2.200 Beschäftigten. Eine Vorreiterrolle nimmt die Region um Frankfurt (Oder) ein, wo sich inzwischen drei Unternehmen niedergelassen haben: die Odersun AG, die Conergy AG und die First Solar GmbH.

Energy Photovoltaics, Inc. ist nach eigenen Angaben eines der führenden Technologieunternehmen bei der Entwicklung, beim Design und im Vertrieb von Silizium-Dünnschicht-Fotovoltaik-Modulen. Sie betreibt eigene Produktionsanlagen in den USA sowie als Joint Venture in Thailand und China.

Quelle: dpa
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