Artikel vom 24.05.2007, Druckdatum 28.09.2022

SolarWorld-Konzern baut Wafergeschäft kräftig aus

Ihr Wafergeschäft mit der internationalen Solarzellen und Modulindustrie will die Bonner SolarWorld AG kräftig ausbauen, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung des Konzerns. Die Tochtergesellschaft Deutsche Solar AG hat demnach mit einer Reihe global operierender Zellen- und Modulhersteller neue Langfristverträge zur Versorgung mit Solarsiliziumwafern aus der Freiberger Produktion vereinbart. Das Auftragsvolumen aus diesen Neuverträgen summiert sich für den SolarWorld-Konzern auf 1,5 Milliarden Euro. Der Horizont der Aufträge reicht bis 2018.

51 Prozent der Aufträge stammen aus Europa. Asien folgt mit einer Quote von 37 Prozent. Allein auf China und Taiwan entfallen 16 Prozent aller neuen Lieferverträge. Nach Nordamerika werden 12 Prozent der bestellten Wafer ausgeliefert. Der gesamte Auftragsbestand der Deutsche Solar AG für externe Kunden aus bereits vorliegenden Verträgen und den Neuabschlüssen beträgt 4,0 Milliarden Euro.

Der Ausbau der Waferfertigung und der Beschäftigung in Freiberg werde mit den neuen Verträgen zusätzlich unterlegt, so die SolarWorld AG. Gleichzeitig festige die Deutsche Solar AG ihre Position als einer der weltweit führenden Hersteller von hauchdünnen Siliziumscheiben für die Solarindustrie und sichere ihre langjährigen Kundenbeziehungen.

Neben der Versorgung der externen internationalen Nachfrage trage die Deutsche Solar AG dem konzerninternen Bedarf Rechnung und werde in etwa gleicher Größenordnung Wafer zur Weiterverarbeitung an die eigenen Solarzellen und Modulfabriken der SolarWorld AG liefern.

Quelle: SolarWorld AG
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