Artikel vom 16.05.2007, Druckdatum 03.12.2022

Conergy verdoppelt Umsatz im ersten Quartal auf 173 Millionen Euro

Der regenerative Systemanbieter Conergy (Hamburg) hat im ersten Quartal 2007 einen Umsatz in Höhe von 173,1 Millionen Euro erreicht. Dies entspricht einer Steigerung um 101% im Vergleich zur Vorjahresperiode (86,3 Millionen Euro ).Wesentlichen Anteil daran hatte nach Unternehmensangaben das stark wachsende Auslandsgeschäft, das bereits 49 Prozent des Umsatzes ausmacht. Conergy bietet ihre Systeme zur Nutzung von Solar-, Wind- und Bioenergie bereits in 25 Ländern durch ihre drei auf Endkunden, Handel und Investoren fokussierten Markenwelten an.

Auch die Umsätze mit Solarwärme, Wind- und Bioenergie konnten auf einen Anteil am gesamten Umsatz von 23,9 Prozent (Vorjahresperiode 2,5) substanziell gesteigert werden. Bei den Quartalsergebnissen im Anlagenbau sei die Saisonalität des Geschäfts zu beachten. So wird der Baubeginn vieler Großprojekte im Frühjahr gestartet, wodurch diesen Leistungen im ersten Quartal nur bedingt Umsätze und Erträge gegenüberstünden.

Die im Dezember lieferbedingt verschobenen Solarprojekte seien wie angekündigt im ersten Quartal verbucht worden und haben mit 37 Millionen Euro zum Umsatz beigetragen. Ebenfalls lieferbedingt verschobene Windenergieprojekte im Umfang von 16 Millionen Euro seien bereits ausgeliefert worden, werden jedoch erst nach Anschluss an das Stromnetz im 2. Quartal als Umsatz gebucht.

Dank überdurchschnittlich hoher Auftragsbestände, ausreichender Zulieferverträge und im Plan verlaufender Projektfortschritte, so das Unternehmen, bestätigt der Vorstand das Umsatzziel von 1,25 Milliarden Euro bei einer Verdoppellung des Jahresüberschusses in 2007 auf über 60 Millionen Euro Die Rohertragsmarge konnte im ersten Quartal 2007 im Vergleich zur Vorjahresperiode von 14 auf 18 Prozent gesteigert werden.

Auch das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) konnte um rund zwei Millionen Euro auf -6,1 Millionen Euro verbessert werden. Darin enthalten sind Anlaufkosten für die eigene Modulproduktion in Frankfurt (Oder) in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Nach Zinsen und Steuern lag das Konzernergebnis mit -4,9 Millionen Euro etwa auf Vorjahresniveau (-4,5 Millionen Euro).

Zur Planung und Realisierung der im Jahresverlauf ansteigenden Projektumsätze beschäftigte die Conergy Gruppe zum 31. März 2007 weltweit 1.844 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (31. März 2006: 873). Die Baufortschritte der Großprojekte laufen planmäßig, meldet die Conergy AG.

Auch die Vorbereitungen zum Start der eigenen Modulproduktion in Frankfurt (Oder) im Sommer 2007 gehen wie geplant voran. Für die eigene Modulproduktion wurden nach Angaben der Conergy AG bereits die notwendigen Rohstoffe bzw. Vorprodukte für mehr als 80 Prozent des Zielvolumens von 50 MWp gesichert. Für die Erfüllung der Produktionserwartung von 50 MWp Solarmodule sieht sich Conergy im Plan. Das gesamte Planvolumen von 217 MWp für 2007 übertreffen die vertraglich gesicherten Zukaufkontingente zuzüglich der eigenen Produktion um aktuell 40 MWp. Reduktionen eines bestehenden Lieferanten konnten durch zwei neue Lieferanten überkompensiert werden.

Conergy hat nach eigenen Angaben bereits im ersten Quartal dieses Jahres ihr Ziel fast erreicht, über 50 Prozent des Gesamtumsatzes im Ausland zu realisieren. Darüber hinaus soll das am regional unterschiedlichen Energiebedarf ausgerichtete Produktangebot ebenfalls über 50 Prozent des Umsatzes außerhalb des bisherigen, weiter schnell wachsenden Kerngeschäfts Fotovoltaik erwirtschaften. Einen wesentlichen Anteil daran werden Solarthermie Wind- und Bioenergie haben. Auf diese Megatrends habe sich Conergy konsequent mit ihrem Produktangebot ausgerichtet. Die Produktlinien böten für den weltweit ansteigenden Energiebedarf intelligente Systemtechnologien, um Strom Wärme oder Kühlung durch unterschiedliche regenerative Ressourcen zu gewinnen, so das Unternehmen.

Quelle: Conergy AG

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